Runder Tisch

Klöckner schließt Fristverlängerung für Ferkelkastration aus Plus

Keinen Verhandlungsspielraum und auch keine Mehrheiten im Parlament sieht Ministerin Klöckner für eine erneute Fristverlängerung bei der Ferkelkastration.

In Sachen betäubungslose Ferkelkastration hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner eine Verlängerung der Übergangsfrist über das Jahresende 2020 hinaus kategorisch ausgeschlossen.

„Schmerzausschaltung gilt, Schmerzlinderung ist aus Tierschutzgründen kein durch das Gesetz abgedeckter Weg“, erklärte Klöckner am Mittwoch beim vierten Runden Tisch zur Ferkelkastration, der mit Vertretern aus Handel und Tierzucht per Videokonferenz stattfand. Es gebe hier keinen Verhandlungsspielraum, auch keine Mehrheiten im Parlament; der Stichtag stehe fest. Gleichzeitig zeigte sich die Ressortchefin offen für eine längere Antragsfrist bei der Förderung.

Zur betäubungslosen Ferkelkastration gebe es mit der Jungebermast, der Impfung gegen Ebergeruch und der...

Die Redaktion empfiehlt

Staatssekretär Fuchtel hört häufiger, dass Landwirte noch glauben, zum Start des Verbots der betäubungslosen Ferkelkastration gebe es eine chirurgische Kastration unter Lokalanästhesie.


Diskussionen zum Artikel

von Markus Grehl

Schulze

Hat Frau Pressesprecherin Klöckner das im Namen der Landwirtschaftsministerin Frau Schulze gesagt?

von Andreas Gerner

Der Schrit ist ein Schritt zurück!

Paradox: In der Humanmedizin zieht man aus gutem Grund die lokale Betäubung der Vollnarkose vor. Denn es ist sicherer und jedes Leben zählt. Dass Frau Klöckner und die Herren da oben meinen, beim Tier müssen wir es wegen bürokratischen Spitzfindigkeiten genau anders herum handhaben, ... mehr anzeigen

von Erwin Schmidbauer

Verstecktes Ziel?

Könnte es sein, dass die Politik die Isofluran-Narkose früher oder später über den Jordan schicken will, gerade wegen der Probleme???? Zuzutrauen ist es der Politik und auch den NGOs allemal.

von Hans Spießl

Ebermast

dann lass es dir schmecken das Eberfleisch!!!

von Günter Schanné

Ebermast

In Großbritannien wird überhaupt nicht kastriert. Genusstauglich beurteiltes Fleisch riecht nicht. Anderes kommt nicht in die Fleischtheke.

von Erwin Schmidbauer

Die Letzten beissen die Hunde

Die ganze Problematik der Ferkelkastration ist auch ein Fehler der Politik. Man hat geglaubt, das regelt sich von selbst, hat es einfach laufen lassen. Aber in der Politik kann man mit breitem Arsch vieles Aussitzen, zumal die kleine Minderheit der Landwirte kaum noch relevant sind. Die ... mehr anzeigen

von Andreas Gerner

Und

die Tiere !

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