Klöckner will runden Tisch zur Zukunft der Ferkelerzeugung einberufen Premium

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner greift die Forderung des Berufsstandes nach einem Runden Tisch zur Zukunft der Ferkelerzeugung auf. Beim Kastenstand unterstützt sie lange Übergangszeiten. Zur Kastration verweist sie auf die Landesregierungen und die SPD.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner greift die Forderung des Berufsstandes nach einem Runden Tisch zur Zukunft der Ferkelerzeugung auf. Beim Kastenstand unterstützt sie lange Übergangszeiten. Zur Kastration verweist sie auf die Landesregierungen und die SPD. Für die kommenden Wochen plant Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, die Sauenhalter an einen Tisch zu holen, um pragmatische Lösungen bei den Themen Kastenstand und Kastration zu finden. Das kündigte sie auf dem Bauerntag in dieser Woche in Wiesbaden an. Im Vordergrund soll neben dem Tierschutz die wirtschaftliche Machbarkeit stehen, sagte sie. Angemessenen Übergangszeiten kämen dabei eine entscheidende Bedeutung ...

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Artikel geschrieben von

Stefanie Awater-Esper

Korrespondentin Berlin

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Diskussionen zum Artikel

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von Diedrich Stroman

Familienbetrieb?

Ferkelerzeugung ìn Deutschland wird größtenteils von Familienbetrieben betrieben, aber durch politisch motivierte Kampagnen und grün angehauchten Populisten und Medien nur noch zu den getriebenen dieser Republik gemacht, der preisdruck auf Ferkemarkt hat dann noch das Fass zum Überlaufen gebracht! Aber Preise und Erlöse interessieren die Politiker in einer so lieb gewonnen globalisierten Welt nicht, die Leitplanken haben die Politiker sowieso nicht eingebaut (Industiestandort)!Aber durch den öffentlichen Druck?,muß der Politiker handeln und somit erhöht er den Druck auf die Familienbetriebe und verweist auf die anderen Parteien und diskutiert bis zum Sankt Nimmerleinstag solange bis das Kind in Deutschland im Brunnen ertrunken ist, einfach toll wie man in Deutschland mit Familienbetrieben umgehen kann, in großen Teilen Deutschland hat man diese Betriebe einfach sterben lassen und bis Ende des Jahres 2018 hören noch sehr viele auf!!und das läuft dann unter Strukturwandel, ich nenne das Politikerversagen!!!!

von Michael Hofmann

Ich möchte mal gerne wissen warum es wiedereinmal innerhalb der EU verschiedene Regelungen gibt ??? Warum können wir es nicht so machen wie in Dänemark ?? Wäre sowieso wieder eine mega Verzehrung des Wettbewerbs bei den vielen Ferkeln jedes Jahr aus Dänemark. Es wird in Deutschland immer von Familienbetrieben und deren erhält geredet. Aber bis jetzt wurde mit jeder neuen Regelung nur Nachteile für diese geschaffen. Und der Strukturwandel geht immer schneller weiter. Aber es will ja keiner Massentierhaltung. Wir haben ein riesiges Wohlstandsproblem !!!!! In anderen südlichen EU Länder werden die Nutztiere gehalten da würden Tierhalter bei uns schon längst eine Anzeige haben. Ich verstehe unsere Regierung schon lange nicht mehr.

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