Kreatin-Zusatz entlastet das N- und P-Konto Premium

Wer den Nährstoffeinsatz senken möchte, muss die Futtereffizienz steigern. Versuche an der LLG Iden zeigen, dass sich die Zulage von Guanidinoessigsäure, einer Vorstufe des Kreatins, lohnen kann. Dr. Manfred Weber berichtet. Ähnlich wie in der freien Wirtschaft gilt auch in der Veredelung: Effizienz ist wichtig.

Durch die Zulage von Guanidinoessigsäure konnten die N- und P-Ausscheidungen im Versuch deutlich reduziert werden. (Bildquelle: Heil)

Wer den Nährstoffeinsatz senken möchte, muss die Futtereffizienz steigern. Versuche an der LLG Iden zeigen, dass sich die Zulage von Guanidinoessigsäure, einer Vorstufe des Kreatins, lohnen kann. Dr. Manfred Weber berichtet. Ähnlich wie in der freien Wirtschaft gilt auch in der Veredelung: Effizienz ist wichtig. Und spätestens seit der Verabschiedung der neuen Düngeverordnung (DüV) im Sommer 2017 ist das Thema brandaktuell. Denn jedes Gramm Stickstoff (N) und Phosphor (P), das während der Produktion eingespart wird, ist bares Geld wert. Das wissen vor allem die Schweinehalter in den Veredelungszentren nur zu gut. Verbessert sich zum Beispiel die Futterverwertung von 2,7 kg Futter pro kg Zuwachs auf 2,6 kg, wird die Phosphorbilanz um 40 g je Schwein entlastet. Dadurch benötigen Sie weniger Fläche. Insgesamt sinken die Produktionskosten um rund 2,50 € pro Mastschwein. Kreatin zusetzen? Damit die Schweine ihr Futter effizient verwerten können, müssen die Tiere z.B. ausreichend mit Aminosäuren versorgt werden. Auch das Aminosäuren-Verhältnis zueinander muss stimmen. Ohne die Zulage bestimmter Aminosäuren werden die Proteine nicht optimal genutzt, und der Aufbau von Körpergewebe stockt. Das Aufgabenfeld der Aminosäuren ist aber noch umfangreicher. Sie spielen auch bei der Energiebereitstellung im Muskel eine wichtige Rolle. In diesem Zusammenhang ist das Kreatin zu nennen, das aus den Aminosäuren Arginin und Glycin gebildet wird. Das Kreatin ...

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