Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung

Künftig 5 m2 pro Sau im Deckzentrum? Plus

Am Freitag will der Bundesrat einen neuen Versuch unternehmen, die Kastenstandfrage zu beschließen. Jetzt liegt ein Papier auf dem Tisch, das die Gruppenhaltung im Deckzentrum vorsieht.

Am kommenden Freitag wird sich der Bundesrat mit der Neufassung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung beschäftigen. Zumindest steht das Thema aktuell auf der Tagesordnung des Bundesrates.

Wie top agrar erfuhr, hat es im Vorfeld der Sitzung ein Abstimmungsgespräch auf Länderebene zwischen Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und dem BMEL gegeben. Demnach soll der bereits vor einigen Wochen ausgehandelte Kompromissvorschlag von NRW und Schleswig-Holstein wie folgt ergänzt werden:

  • Keine Fixierung...

Die Redaktion empfiehlt

Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung

Thüringer Grüne wollen schnelles Aus für den Kastenstand

vor von Alfons Deter

Die Grünen aus Thüringen empfehlen der Landesregierung, im Bundesrat für ein Verbot des Kastenstandes für Sauen zu stimmen.

Die Sauenhalter brauchen endlich Rechts- und Planungssicherheit, fordern mehrere Landesbauernverbände.


Diskussionen zum Artikel

von Martin Schollbrock

Grüne Politik( Polemik)

Es wird darauf hinaus laufen, das es uns mit den Schweinehaltern so geht wie es den Legehennenhaltern schon ergangen ist. Aus den Augen aus dem Sinn. In Deutschland werden kein Hennen mehr in Käfigen gehalten, das war ein gefeierter Erfolg für die Grünen, aber 80% der in Deutschland ... mehr anzeigen

von Karl Bohner

Verlangt doch gleich 10 qm!

Dann wissen wir Bauern sicher, daß wir gleich komplett mit der Sauenhaltung aufhören können. Nicht nur langsam so peu á peu, sondern gleich alle. Kommt dann eh alles Fleisch vom Ausland. Da fragt keiner, wieviele qm eine Sau hat, ob das Ferkel beim kastrieren betäubt war, ob im ... mehr anzeigen

von Eckhard Piel

Ich biete 1000 qm

Wenn das so kommt, steht der Stall leer. Das war es dann. Und ich werde jedem Politiker die Bratwurst von der Pappe schlagen.

von Karin Wagner-Lindloff

Klöckners Billig, -Qual, -Ramschfleisch

Julia Klöckner und ihre Parteigenossen werden den Tieren sowieso keinen Zentimeter mehr zubilligen. Insofern brauchen sich die Kastenstand-Tierquäler nicht aufregen.

von Heinrich Albo

Sie haben 0 Ahnung !

Halte selber Sauen in offenen Kastenständen .Die Tiere können rein laufen ..sich selber einsperren und selber wieder entsperren und heraus laufen.. Von 10 Sauen in der Gruppe haben sich mindestens 8 immer freiwillig eingesperrt weil sie dann ihre Ruhe haben.Das sind Fakten .Die Tiere ... mehr anzeigen

von Klaus Goller

Längst erledigt

Liest hier keiner die Tierbestandszahlen in Europa? Die Holländer und Dänen haben doch längst mit steigenden Zuchtsauenzahlen reagiert. Der Tod der deutschen Sauenhaltung ist längst fest einkalkuliert in Europa

von Karin Wagner-Lindloff

Klöckners Billig, -Qual, -Ramschfleisch

In Holland oder Dänemark werden die armen Säue lange nicht so gequält wie bei uns in Deutschland. Billiger, Billiger, Billiger und noch billiger, die Hälfte landet im Müll. Das kann nicht die einzig mögliche Zukunft sein.

von Andreas Gerner

Das immerwährende Problem:

nichts, was per Ordnungsrecht "gelöst" wird, kann dann noch über Tierwohl gefördert werden. Der Tierhalter bleibt voll auf den Kosten sitzen. Die einzig logische Folge: Deutsche Ware wird aus den Regalen und von den Tellern (Kantine...) verdrängt. Kein Tier profitiert davon.

von Matthias Schlegel

Deshalb ja die Übergangsfristen

Die Übergangsfristen sollen ja gerade dazu dienen, eine Förderung zu ermöglichen, wenn man deutlich vor Eintritt der gesetzlichen Verpflichtung investiert.

von Diedrich Stroman

Nein werden

Sie nicht, aber sie feiern diese Praxis untauglichen Umbaumaßnahmen als Rettung der Schweine als Thema für die Bundestagswahl 2021!!Genauso wie die Rettung Deutschlands vor der Nitratverseuchung ,geben sich damit einen Heiligenschein, und der Stadtwähler katapultiert sie in die Höhen ... mehr anzeigen

von Andreas Gerner

Wer zahlt das?

Am Ende verteuert es hierzulande die Produktion. Der Import übernimmt. Kein Tier hat dann was davon. Nur Verlagerung. Kein Nutzen. Das feiern die Grünen dann genauso wie die Düngeverordnung, die auch nur Probleme ins Ausland verlagert.

von Richard Huber

Die Grünen werden natürlich peinlichst

genau darauf achten, dass auch nur noch Fleisch von Tieren importiert wird, welches unter den gleichen Bedingungen wie in Deutschland produziert wurde.

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