Tierwohl

Schwarzenau: LfL untersucht alternative Ferkelaufzuchtställe

Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) untersucht am Staatsgut Schwarzenau alternative Ferkelaufzuchtställe im Hinblick auf das Tierwohl, die Bewirtschaftung und Wirtschaftlichkeit.

Am Staatsgut Schwarzenau der Bayerischen Staatsgüter wurden im vergangenen Jahr drei innovative Tierwohlstallungen für Ferkel errichtet. In einem Projekt der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) untersuchen Forschende die Ställe seither nun hinsichtlich ihrer Wirkung auf das Tierwohl, die Bewirtschaftung und die Wirtschaftlichkeit.

Mehr Platz, Einstreu und Auslauf

In den Tierwohlstallungen sollen den Ferkeln etwa doppelt so viel Platz wie gesetzlich vorgeschrieben, mit Stroh eingestreute Liegeflächen sowie einen Auslauf zur Verfügung stehen. Zusätzlich sind die Liegeflächen in kalten Phasen beheizbar, um einen warmen Ruhebereich zu schaffen. Einige sind als Liegekisten mit Abdeckungen ausgestattet. Ein wichtiges Kriterium für das Tierwohl ist zudem der Ringelschwanz der Tiere, der möglichst unversehrt sein soll.

Im Forschungsprojekt wollen die Wissenschaftler eine Vielzahl von Fragen untersuchen: Wie steht es um das Tierwohl in den drei Stallungen? Gibt es Unterschiede? Wo gibt es Verbesserungsbedarf? Wie gut wachsen die Tiere? Wie kommen sie mit dem Auslauf im Winter zurecht? Wie viel mehr Arbeit verursachen die Stallungen und wie viel Stroh wird eingesetzt? Funktioniert die innovative Stalltechnik zuverlässig?

Der vollständige Versuchsbericht soll in zwei Jahren vorliegen.


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