Afrikanische Schweinepest

Mecklenburg-Vorpommern für ASP-Ernstfall gerüstet Premium

Dr. Till Backhaus, Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschafts- und Umweltminister, sieht das Bundesland im Falle eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP) gut gerüstet. Unter anderem wurde in einen Zaun investiert, mit dem im Seuchenfall ein Kerngebiet abgesperrt werden kann.

„Sollte die ASP hierzulande festgestellt werden, sind wir handlungsfähig“, teile Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus in einer Pressemitteilung mit. Auf dem Forsthof Bahlenhüschen bei Crivitz im Landkreis Ludwigslust-Parchim proben Mitarbeiter der Landesforstanstalt derzeit den Aufbau eines Schutzzauns. Der Elektrozaun ist 50 km lang und wurde bereits im Winter 2018 beschafft.

Durch den Zaun habe man im Falle eines ASP-Ausbruchs im Wildschweinbestand die Möglichkeit, ein sogenanntes Kerngebiet abzusperren. Das soll kranke Tiere daran hindern, das abgegrenzte Gebiet zu...

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Auch Mecklenburg-Vorpommern hat sich für den Ernstfall eines ASP-Fundes einen Elektrozaun zugelegt, den man um den Ausbruchsherd ziehen kann.

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Artikel geschrieben von

Caroline Jücker

Volontärin Schweinehaltung

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Diskussionen zum Artikel

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von Wolfgang Daiber

Frage an das Ministerium

Herr Backhaus ,haben Sie alle Parkplätze wo der Fernverkehr aus Osteuropa parkt,die Ruhezeiten einhält,oder rastet eingezäunt? Dies wäre AKTIVER Seuchenschutz,würde ein hohes Maß an Sicherheit bringen,keine 100 Prozent aber doch sehr viel. Alles andere ist zwar auch sinnvoll ,ist aber nur ein "verwalten " der Seuche,wir brauchen aber alle erdenklichen Möglichkeiten um ein Seuchenzug zu verhindern,dazu gehört auch ein Zaun am Ufer der Oder .Ist zwar auch teuer ,aber nur ein Bruchteil dessen was das Katastrophenzenario kosten würde.Diese Maßnahme wird aber wohl nicht kommen, weil der Mut der Politik und die Angst vor der Presse es verhindert.

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