Neue MRSA-Fälle in norwegischen Schweinebeständen

Neue Funde haben das bis dahin schon weit vorangeschrittene norwegische Eradikationsprogramm für das Methicillin-resistente Bakterium Staphylococcus aureus (MRSA) in den Schweinebeständen wieder zurückgeworfen.

Neue Funde haben das bis dahin schon weit vorangeschrittene norwegische Eradikationsprogramm für das Methicillin-resistente Bakterium Staphylococcus aureus (MRSA) in den Schweinebeständen wieder zurückgeworfen.

Nachdem der Erreger laut dem Fachmagazin „Ingeniøren“ noch Ende Januar bis auf wenige infizierte Tiere in einem Einzelbetrieb als ausgerottet galt, bestätigte das norwegische Veterinärinstitut Ende Februar den erneuten Nachweis von MRSA in vier Betrieben mit Schweinehaltung.

Die Unternehmen befinden sich in der Provinz Nord-Trøndelag und werden den Maßnahmen des bestehenden MRSA-Programms unterzogen. Dabei werden beim Nachweis von MRSA die infizierten Schweine gekeult, die betroffenen Ställe gänzlich geleert und desinfiziert sowie anschließend mit garantiert erregerfreien Tieren neu belegt.

Der antibiotikaresistente Erreger wurde in Norwegen zum ersten Mal im Jahr 2011 gefunden. Um die Bestände von MRSA zu befreien, wurden seit 2013 alle Betriebe mit mehr als zehn Sauen getestet und infizierte Herden saniert.


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