top agrar plus Krise am Schweinemarkt

Niederländische Schweineimporte verdoppelt – aber niemand hat sie gekauft?!

Schweinehalter sind verärgert. Obwohl der deutsche Schlachtschweinemarkt schon wieder mit Überhängen kämpft, werden zahlreiche Schlachttiere importiert. Wer kauft und warum?

Seit einigen Wochen hält sich das Gerücht, deutsche Schlachtbetriebe kauften mehr ausländische Schweine, um den Markt hierzulande unter Druck zu setzen. Das ist für Schlachter auch deshalb verlockend, weil die Notierungen bei unseren Nachbarn teilweise deutlich niedriger sind. Was ist an dem Gerücht dran und warum kaufen Schlachtbetriebe überhaupt im Ausland Schlachtschweine zu? top agrar hat nachgehakt:

Zunächst die Fakten: Hauptlieferant für Schlachtschweine ist traditionell die Niederlande. Im bisherigen Jahresverlauf lagen die Importe bei durchschnittlich gut 9.000 Schlachtschweinen pro Woche. In der Kalenderwoche 17 und 18 stiegen die Importe allerdings deutlich an und zwar auf fast 19.000 Tiere - eine Verdoppelung (siehe Übersicht)!

Auf die deutschen Gesamtschlachtungen von zuletzt ca. 780.000 Tieren pro Woche gesehen, sind das vergleichsweise wenige Tiere (etwa 2,5 %). Gleichwohl reichen oft wenige Prozentpunkte, um einen Absatzmarkt zu stören. Deutsche Schweinehalter haben jedenfalls wenig Verständnis, weil in den vergangenen Wochen mehr als ausreichend deutsche Schlachtschweine verfügbar waren. Seit Ostern kämpft der Markt sogar schon wieder mit leichten Überhängen.

Doch wer kauft diese Tiere und warum?

Auf Nachfrage von top agrar erklärt das Schlachtunternehmen Vion,...

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