Kastration

Praxistipps für die Injektionsnarkose

Eine neue Broschüre der Uni Bonn gibt praxisnahe Tipps, wie Sie Fehler und erhöhte Verluste bei der Injektionsnarkose während der Ferkelkastration vermeiden.

Zurzeit suchen Ferkelerzeuger, deren Mäster auch nach dem 1. Januar 2021 ausschließlich kastrierte Ferkel abnehmen wollen, händeringend nach einem geeigneten Narkoseverfahren. Neben der Inhalationsnarkose mit Isofluran ist auch die Injektionsnarkose mit einer Kombination aus Ketamin und Azaperon zugelassen. Die Dosis muss jedoch genau auf das Körpergewicht der Ferkel abgestimmt sein. Außerdem besteht aufgrund einer langen Nachschlafphase die Gefahr, dass die Ferkel auskühlen und dadurch leicht von der Sau erdrückt werden.

Im Auftrag des NRW-Landwirtschaftsministeriums haben Dr. Julia Steinhoff-Wagner und Simone M. Schmid vom Institut für Tierwissenschaften der Uni Bonn die praxisrelevanten Ergebnisse ihrer Forschung in einer 20-seitigen Broschüre zusammengefasst. Von der richtigen Vorbereitung und Durchführung der Injektionsnarkose über die Kastration selbst bis hin zur Nachschlafphase der Ferkel enthält die Broschüre viele praktische Tipps, wie sich Fehldosierungen, Entzündungen der Kastrationswunde, Verletzungen der Ferkel untereinander und ein zu starkes Auskühlen vermeiden lassen.

Die Broschüre kann kostenlos von der Homepage des „Forschungsnetzwerks NRW Agrar“ unter www.nrw-agrar.de/riskink/ heruntergeladen werden.


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