Russland: Agrarholdings investieren in die Schweineproduktion

Große Agrarholdings in Russland haben zuletzt viel Geld ausgegeben, um Produktionskapazitäten im heimischen Fleischsektor aufzubauen. Wie die Kuban Holding vergangene Woche mitteilte, wurden mehr als 35 Mio. € in eine neue Schlachtstätte mit angegliederter Schweineproduktionsanlage in der Region Krasnodar investiert.

Große Agrarholdings in Russland haben zuletzt viel Geld ausgegeben, um Produktionskapazitäten im heimischen Fleischsektor aufzubauen. Wie die Kuban Holding vergangene Woche mitteilte, wurden mehr als 35 Mio. € in eine neue Schlachtstätte mit angegliederter Schweineproduktionsanlage in der Region Krasnodar investiert. Die Farm hat Platz für 2.200 Sauen und soll jährlich 50.000 Mastschweine erzeugen. Der Schlacht- und Zerlegebetrieb, in dem auch Rinder verarbeitet werden können, soll im Mai seine volle Kapazität erreichen und jährlich 8.400 t Fleisch produzieren.

Der nach eigenen Angaben größte Schweinefleischerzeuger Russlands, die Miratorg Holding, konnte seine Fleischerzeugung 2014 gegenüber dem Vorjahr um 14 % auf 493.000 t steigern. Dabei wuchs die Schweineproduktion um 8 % auf 370.000 t Lebendgewicht; unter anderem weil in der Region Kursk neue Produktionsanlagen ans Netz gingen und sich in anderen Bereichen die Effizienz verbesserte. Die Erzeugung von Schweinefleisch legte laut Miratorg im Vergleich zu 2013 um 6,6 % auf 292.000 t zu; der Ausstoß von Fertigprodukten für den Verkauf an die Verbraucher im Einzelhandel wuchs um 42 % auf 33.300 t.


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