Russland geht gegen EU-Forderungen im Schweinefleisch-Streit vor

Russland hält die Forderungen der Europäischen Union im Streit um den Handel mit Lebendschweinen und Schweinefleisch für ungerecht.

Wladimir Putin (Bildquelle: Archiv)

Russland hält die Forderungen der Europäischen Union im Streit um den Handel mit Lebendschweinen und Schweinefleisch für ungerecht. Dies haben Vertreter Moskaus bei einer Sitzung des WTO-Schlichtungsgremiums Dispute Settlement Body (DSB) Anfang Januar deutlich gemacht, berichten die Landesmedien unter Berufung auf eine am Montag veröffentlichte Pressemitteilung des Moskauer Wirtschaftsministeriums. Nun dürfte das Problem im Rahmen eines Schiedsverfahrens erörtert werden, berichtet aiz.info.

Die EU beansprucht einen Ausgleich für die Verluste von schätzungsweise rund 1,4 Mrd. Euro, die durch das von Russland 2014 verhängte Einfuhrverbot für Schweine und Schweinefleischprodukte entstanden sind. Die russische Seite habe bereits Anfang Dezember 2017 ihre veterinär bedingten Importeinschränkungen in Einklang mit den diesbezüglichen DSB-Auflagen gebracht, daher seien die Forderungen Brüssels unbegründet, argumentierte das Ministerium.

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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