Schlachtschweinepreis hält Druck nicht stand

Am deutschen Schlachtschweinemarkt hat der Druck auf die Preise merklich zugenommen. In der vergangenen Woche konnte die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) diesem noch standhalten und ihre Leitnotierung stabil halten; am Mittwoch kam es jedoch zu einem kräftigen Abschlag...

Schlachthof (Bildquelle: Tönnies)

Am deutschen Schlachtschweinemarkt hat der Druck auf die Preise merklich zugenommen. In der vergangenen Woche konnte die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) diesem noch standhalten und ihre Leitnotierung stabil halten; am Mittwoch kam es jedoch zu einem kräftigen Abschlag um 7 Cent auf 1,48 Euro/kg Schlachtgewicht (SG).

Grund ist laut Analysten, dass das Angebot an Schlachtschweinen steigt und sich nun wieder normale Stückzahlen abzeichnen. Da gleichzeitig die Schlachtbetriebe aufgrund der aus ihrer Sicht zu hohen Einkaufspreise weniger Schweine orderten, war die Notierung nicht zu halten.

Ein weiterer Grund für die Markteintrübung ist Experten zufolge, dass einige Teilstücke vom Schwein am Fleischmarkt weniger Geld erlösten und sich so die Margenverluste der Schlachtunternehmen vergrößerten.

Ähnliches wurde auch aus Spanien berichtet, wo die Notierung am Mercolleida morgen zwischen 1 Cent und 2 Cent/kg Lebendgewicht (LG) sinken soll. In Frankreich ist der Bedarf an schlachtreifen Tieren wegen der Aktionen im Einzelhandel noch immer vorhanden, doch dürfte ein weiterer Anstieg der Notierung am Marché du Porc Breton schwierig durchzusetzen sein. Gleiches gilt für Italien, während sich in Belgien ein klares Preisminus abzeichnet.

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Agra Europe (AgE)

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