Schlachtzahlen sinken weiter

In Deutschland werden immer weniger Schweine geschlachtet. Das belegen die aktuellen Auswertungen des Statistischen Bundesamtes deutlich.

Der Rückgang der Schweineschlachtungen in Deutschland hat sich im April weiter fortgesetzt. Nach vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kamen im April einschließlich Hausschlachtungen insgesamt 4,56 Mio. Schweine an den Haken. Das waren fast 130.000 Stück oder 2,8 % weniger als im April 2018.

Die bisher für Januar bis April vorliegenden Daten von Destatis zeigen einen klaren Rückgang der deutschen Schweineproduktion. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum 17,35 Mio. Tiere aus heimischer Erzeugung in den Schlachthöfen zerlegt. Das waren rund 735.000 Stück oder 4,1 % weniger als in der Vorjahresperiode.

Zudem ging die Zahl der aus dem Ausland an deutsche Verarbeiter gelieferten Schlachtschweine um 2,1 % auf 1,17 Millionen zurück. Insgesamt fiel das Schlachtaufkommen damit gegenüber den ersten vier Monaten 2018 um 760.000 Tiere beziehungsweise 4,1 % geringer aus. Die Schweinefleischerzeugung nahm dabei um 3,7 % auf 1,76 Mio t ab.

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Diskussionen zum Artikel

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von Gerd Uken

Und was bedeutet das?!

Die Schlachtschweinepreise sind gestiegen auf 1,71 €/kg Netto!!

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