Hofrundgang

Schulze: Mehr Tierwohl in deutschen Ställen Plus

Umweltministerin Schulze drängt auf ein europaweites verpflichtendes Tierwohllabel. Beim Baurecht für den Umbau von Tierwohlställen gibt es immer noch Differenzen zwischen SPD und Union.

Viel Gesprächsbedarf gab es am Montagnachmittag beim Pressetermin der SPD im nordrhein-westfälischen Laer. Bundesumweltministerin Svenja Schulze hatte in ihre Heimat, das Münsterland, geladen. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Dr. Matthias Miersch, stellvertretender Vorsitzender der SPD Bundestagsfraktion, stand sie auf dem Naturland- und Archehof von Maria Büning, Rede und Antwort. Dort wurden Themen rund um den "sozialdemokratischen Aufbruch" in der Landwirtschafts- und Verbraucherpolitik besprochen.

Verpflichtendes Tierwohllabel als Verbraucherschutz

Hauptthema der Gesprächsrunde war die aktuelle Problematik rund um das Tierwohllabel sowie die künftigen Veränderungen für Landwirte und Verbraucher. Die SPD fordert weiterhin, dass das vom Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) vorgeschlagene freiwillige Tierwohlkennzeichen verpflichtend sein soll. Der Begriff „Tierwohl“ müsse jedoch erst einmal konkret definiert werden, fügte Miersch hinzu. Dass dies in den letzten Jahren noch nicht geschehen ist, verzögere die Angelegenheit weiter, so der Politiker.

Umbauförderung nur zu Tierwohlzwecken

Auch die anstehenden verpflichtenden Stallumbauten in der Schweinehaltung standen auf der Agenda. Nur dann könne es auch weitere Förderprogramme für die Landwirte geben, hieß es. Die aktuellen Streitigkeiten mit dem Landwirtschaftsministerium zum Baurecht würden dies noch einmal...


Diskussionen zum Artikel

von Andreas Gerner

Was nützt dem Tier "mehr Tierwohl in Deutschland",

wenn durch Frau Schulzes Kreuzzug bald kaum noch Tiere in Deutschland gehalten werden, sondern wir beinahe alles importieren? Geht es den benötigten Tieren dann besser ? Nein, keinen Deut ! Eher ein Rückschritt. In vielen Ländern wird auch in Zukunft der Standard nicht der sein, den ... mehr anzeigen

von Stefan Lehr

Nicht zustaendig!!

Frau Schulze, nach Ihren EIGENEN Worten vor einigen Wochen sind SIE und IHR Ministerium fuer die Landwirtschaft NICHT zustaendig!! Deshalb waren an Ihrem "Runden Tisch" damals auch keine Agrarvertreter eingeladen. Dann sind Sie bitte jetzt auch so konsequent und halten sich aus der ... mehr anzeigen

von H. Bogen

Hab ich ganz vergessen

Haustiere und Pferde schaffen wir auch gleich mit ab, den das Grünfutter für die müssen dann ja die Halter selbst anbauen, den wir erzeugen dann ja nur noch Futter für die "eigenen" Tiere. Darf halt jeder nur noch Fleischfresser als Haustier halten. Noch Fragen???

von H. Bogen

Na wenigsten will Frau Büning das wir nur noch Fleisch essen

"In Zukunft solle ihrer Meinung nach, jeder Landwirt nur noch das anbauen, was für die eigenen Tiere benötigt werde". Das heisst wir bauen kein Brotgetreide, keine Braugerste und erst recht kein Gemüse mehr an, den das braucht ja nur der Mensch und nicht das Tier. Zeigt doch ... mehr anzeigen

von Michael Prantl

Frau Schulze

Frau Schulze soll besser gehen, Sie kümmert sich um Dinge die nichts angehen - wo hat Sie Ihre Ausbildung und Eignung zur Landwirtin gemacht die von jedem Landwirt gefordert werden?

von Andreas Brummer

Frau Schulze ist hier nicht zuständig!

Für Tierhaltung ist einzig das Landwirtschaftsministerium zuständig. Frau Schulze sollte sich nicht um Dinge kümmern wo ihr und ihrer Behörde komplett das nötige Sachwissen fehlt.

von Ulrich Ritter

kultur mit den meisten subventionen

und ich dachte, ich bekomme für alle angebauten früchte die gleichen ausgleichszahlungen. gut, dass ich die ausführungen von büning gelesen habe . werde gleich den anbauplan für 2021 überarbeiten.

von H. Bogen

@ Marianne Averbeck

Ich empfehle Ihnen dringend mal dieses Video https://www.facebook.com/MiniaturWunderlandHamburg/videos/323220285295803/ das als Reaktion auf den Bericht in der Topagrar ... mehr anzeigen

von H. Bogen

Soviel zum Thema Sachkunde!

Ich bin dafür das in Zukunft nur noch ausgebildete Landwirt einen landwirtschaftlichen Betrieb führen dürfen, bevor mich jetzt jemand steinigt, das geht in Bayern auch über das sogenannte BiLa-Programm. Ich habe nämlich starke Zweifel daran das jemand wie Frau Bütting ausgebildete ... mehr anzeigen

von Rudolf Rößle

Das

scheint wie bei einem Kinobesuch zu sein. Da hat jeder einen anderen Geschmack.

von Klaus Jensen

Um das Thema hier mal nach oben zu holen liebe frau Haverbeck....

Millionen von Mitbürgern fragen meine Produkte aus " Masentierhaltung " nach. Ich bediene somit nur die nachfrage. Wenn Sie andere Lebensmittel nachfragen, dann kaufen Sie diese und zwingenn nicht anderen Menschen in unserer lieberalen Gesellschaft Ihre Traumtänzereien auf. Soetwas ... mehr anzeigen

von Rudolf Rößle

Mit

einer solchen Wortwahl tun sie mir und letztendlich sich nichts gutes. Laden sie Frau Averbeck auf ihren Hof ein und zeigen sie ihren Betrieb, um ihre Ängste und Vorurteile zu nehmen. Regionale angesiedelte Landwirtschaft ist die beste Form der Nachhaltigkeit

von Marianne Averbeck

Massentierhaltung muss ein Ende haben!

Es wird Zeit, dass die Politik sich für mehr Tierwohl einsetzt. Bei den Bildern aus der Massentierhaltung ist mir der Appetit auf Fleisch vergangen. Fleisch muss auch teuer werden. Ich als Verbraucher würde einer Partei die sich für Verbesserungen im Tierschutz einsetzt meine ... mehr anzeigen

von Rudolf Rößle

Würden

sie sich für Vollkosten der Produktion einsetzen , wenn wir Milliarden in den nächsten Jahren investieren?

von Claus Mahnken

Arche im Münsterland

Diese kleingeistige Frau soll doch bitte mal erklären welche Pflanzenschutzmittel die Landwirte in der Umgebung von März bis September ausgebracht haben.Glyphosat war mit Sicherheit nicht dabei . Das ist doch immer nur das Gleiche stumpfsinnige Gerede vom Landwirt der die Insekten mit ... mehr anzeigen

von Peter Beiersdorfer

Subventionen

Vielleicht sollten die Biobetriebe der Gesellschaft mal offen legen wie sehr Sie mittlerweile abhängig von Subventionen sind, eigentlich Leibeigene des Staates . Denn wenn laut Buchführungsergebnisse bei jedem Biobetrieb zu 80% der Gewinn aus Subventionen besteht. Bleibt die Frage für ... mehr anzeigen

von Bernd Nienhaus

Denk- und Sprachweise der NGOs

Einfach unfassbar!!" ...erklärt Büning. Außerdem habe sie in den letzten Jahren viele Insektenhotels angebracht. Zwischen März und September könne man jedoch durch die ausgebrachten Pflanzenschutzmittel umliegender Landwirte kaum noch Insekten beobachten, sagte sie." Mit dem dicken ... mehr anzeigen

von Wilhelm Grimm

In diese Richtung wird sie wandern, die 2. Säule !

Dieses Geld wird dann den Betrieben entzogen, die sich dem Druck internationaler Märkte erwehren müssen. Frau Merkel, schmeißen sie diese Nichtskönnerin raus. Klientelpolitik ist Gift für unser friedliches Zusammenleben.

von Ahrend Höper

Frau Merkel

schmeißen Sie die......... raus"; sagt W. Grimm. Die BUM Ministerin S. Schulze ist für die BKin Merkel genauso wie sich die Besetzung dieser Position vorstellt! Merkel mag keine Bauern! Damit muss nun W. Grimm im hohen Alter und als CDU MITGLIED fertig werden?

von Gerhard Steffek

Wildern in Nachbars Garten???

Macht jetzt da die Schulze nicht ein wenig zu stark auf "Landwirtschaftsministerin"? Wenn Politiker im Revier des Nachbarn wildern, dann zeugt das meistens davon, daß sie im Eigenen versagen und von diesem Versagen ablenken wollen. Bei der Konstellation mit der Schulze kann ich mir zwar ... mehr anzeigen

von Gerhard Steffek

Zwischen März und September -

könne man jedoch durch die ausgebrachten Pflanzenschutzmittel umliegender Landwirte kaum noch Insekten beobachten, sagte sie. __ __ Ach ja? Da wäre gerade noch abgegangen, daß sie gesagt hätte: - "und zwischen September und März schon gleich gar nichts mehr".

von Manfred Sommer

nicht jene Kulturen, die die meisten Subventionen bringen ?

Also alle Biobetriebe mit gutem Beispiel voran !

von Konrad Meyer

Koll"G"egen...... schweine...halter

Wer solche Kollegen hat, braucht keine Feinde mehr. Kein Wunder, die Schulze ist hellauf begeistert. Wenn aus Landwirtschaftskreisen gegen die Mitbewerber gehetzt wird. Der Gipfel der Dreistigkeit: "In Zukunft solle ihrer Meinung nach, jeder Landwirt nur noch das anbauen, was für die ... mehr anzeigen

von Wilhelm Grimm

Nee,

weiß sie nicht !!!

von Gerhard Steffek

Schulze und Miersch -

haben sich genau den Betrieb ausgesucht, der ihrer Vorstellungswelt entspricht. Wie Ansgar Tubes es schon gesagt hat: Bullerbü-Landwirtschaft, oder läßt da sogar noch Michel von Lönneberga grüßen? Es zeigt damit gleichzeitig aber auch noch deren geistiges Niveau und eben ... mehr anzeigen

von Wilhelm Grimm

Diese Art der Landwirtschaft

ist eine Schulze - Schnulze.

von Gerhard Steffek

jene Kulturen, die die meisten Subventionen bringen...

Sie hat da aber eines vergessen! Sie hätte auch noch hinzufügen sollen: "jene Betriebsform, die die meiste Subvention bringt".

von Konrad Meyer

17000 Euro Bioprämie

Und dann noch dafür betteln, dass man den anderen was abzwackt und noch mehr in den rachen geworfen bekommt. Wenn das Ding so gut laufen würde, wie es hier suggeriert wird, würde es sich selber tragen.

von Ansgar Tubes

Typisch Schulze!

Wir haben in Westfalen ja auch keine anderen Betriebe, zu denen man ihre Parteigenossen hätte einladen können. So ein Arche-Hof bildet ja auch den repräsentativen Querschnitt westfälischer Beriebe ab, noch dazu wo die Betriebsleiter in reißerischer und populistischer Art und Weise ... mehr anzeigen

von Gerhard Steffek

"die man vom BundesNABUministerium ja gewohnt sind!"

Nicht GEWOHNT, sondern HÖREN will! Nichts anderes ist es doch. Ansonsten haben sie genau das angesprochen was mir auch schon durch den Kopf ging. Sie ersparen mir hier den eigenen Kommentar.

von Andrea Rahn-Farr

Nonsense

Da frage ich mich doch, wie Frau Büning darauf kommt, dass die Kollegen nur das anbauen, "was die meisten Subventionen bringt". Wir haben hier in Deutschland (übrigens als Einzige in der EU) vollständig entkoppelte Direktzahlungen und keine "Subventionen", die sich nach Fruchtarten ... mehr anzeigen

von Rudolf Rößle

Frau Schulze

hat sich bewusst diesen Betrieb herausgesucht. Von dieser Art gibt es nur wenige, da die Direktvermarktung begrenzt ist. Der Trend in anderen EU- Ländern ist ein anderer. Daher ist dieser Betrieb ein Nischenbetrieb. Hofgastronomie sind auch Einzelfälle, wo die Meisten nicht hurra schreien werden.

von Wilhelm Grimm

Wozu brauchen wir eigentlich Medien,

wenn die Bürger nicht der Wahrheit entsprechend informiert werden? Das hatten wir auch schon einmal.

von Michael Prantl

Tierwohl

Bei uns in Deutschland wird hin und her über Tierwohl disskutiert und die Landwirte werden gegängelt von der Politik usw. Andersrum sagt niemand was wenn Grosse Disscounter(Name bekannt) das gesamte Rindfleisch dass über die Ladetheke geht aus Frankreich und das gesamte Schweinefleisch ... mehr anzeigen

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