Schwacher Fleischverkauf beschert Smithfield Gewinnrückgang

Schleppende Fleischverkäufe haben dem seit 2013 zur chinesischen WH-Gruppe gehörenden US-Schweinefleischproduzenten Smithfield im zweiten Quartal 2015 spürbare Gewinneinbußen eingebracht.

Schleppende Fleischverkäufe haben dem seit 2013 zur chinesischen WH-Gruppe gehörenden US-Schweinefleischproduzenten Smithfield im zweiten Quartal 2015 spürbare Gewinneinbußen eingebracht. Wie das Unternehmen kürzlich mitteilte, sank der konsolidierte Umsatz gegenüber dem zweiten Quartal 2014 um 8,6 % auf 3,49 Mrd. $ (3,15 Mrd. Euro); außerdem gaben der operative Gewinn um 28,5 % auf 186,1 Mio. $ (168,1 Mio. Euro) und der Nettogewinn um fast ein Drittel auf 104,2 Mio. $ (94,1 Mio. Euro) nach. Geringere Materialkosten und steigende Umsätze sorgten laut Konzernspitze im Segment für abgepacktes Fleisch zwar für ein Gewinnplus; dagegen hatten niedrige Marktpreise für frisches Schweinefleisch in diesem Geschäftsbereich aber deutliche Einbrüche bei den Einnahmen zur Folge. Wie aus dem Quartalsbericht weiter hervorgeht, sorgte ein gestiegenes Lebendangebot an Schlachtschweinen in den Vereinigten Staaten für fallende Schweinepreise, was das operative Ergebnis im Bereich der Schweinezucht auf ein Drittel des im zweiten Quartal 2014 erzielten Niveaus schmelzen ließ. Auch in Europa drückten die niedrigen Schlachtschweinepreise laut Smithfield auf den Gewinn; Währungsverluste hätten dem Unternehmen international zusätzlich zu schaffen gemacht. Deutlich weniger negative Auswirkungen als noch im vergangenen Jahr seien bisher vom Porcine Epidemic Diarrhea Virus (PEDV) auf die Schweinezucht ausgegangen.
Trotz des Gewinnverlustes geht die Konzernspitze mit Blick auf das Gesamtjahr davon aus, an das Rekordergebnis von 2014 anknüpfen zu können. (AgE)
 

Die Redaktion empfiehlt

Das Wichtigste zum Thema Schwein mittwochs per Mail!

Mit Eintragung zum Newsletter stimme ich der Nutzung meiner E-Mail-Adresse im Rahmen des gewählten Newsletters und zugehörigen Angeboten gemäß den Datenschutzbestimmungen zu.