Exportschlager

Steigende Nachfrage nach spanischem Schinken

In den vergangenen Jahren ist die Ausfuhr von Serano, Iberico und Co. ins Ausland stark gestiegen. Gut die Hälfte der gesamten spanischen Rohschinkenausfuhren ging in drei Länder.

Spaniens Rohschinkenhersteller führen immer mehr Produkte ins Ausland aus. Wie die nationale Vereinigung der spanischen Fleischindustrie (ANICE) in der vergangenen Woche mitteilte, steig die Ausfuhr von Serano, Iberico und anderen Schinkensorten in den vergangenen vier Jahren um insgesamt 45 %. Die Erlöse sind um ein Drittel gestiegen. Dem Verband zufolge wurden im vergangenen Jahr 65.371 t Rohschinken jenseits der Landesgrenzen verkauft. Das waren 10 % mehr als noch in 2017. Die Exporterlöse spülten den Anbietern gut 500 Mio € in die Kassen.

Wichtigstes Absatzgebiet war das Nachbarland Frankreich mit 13.584 t. Dahinter folgten Deutschland mit 12.360 t und Portugal mit 9.325 t. In diese drei Länder ging damit gut die Hälfte der gesamten spanischen Rohschinkenausfuhren. Außerhalb der EU sind Mexiko, die USA, Japan und Australien wichtige Absatzmärkte. ANICE zufolge wird Serano-Schinken bald den Status mit geschützter geografischer Angabe (GGA) erhalten, was die spanischen Hersteller lange gefordert hatten. Sie erhoffen sich davon mehr Schutz für ihr traditionelles Produkt.

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