Stoffstrombilanz ist politisches Armutszeugnis!

In einigen Regionen Deutschlands sind Nährstoffüberschüsse ein Problem. Darüber braucht man nicht zu diskutieren. Es ist daher mehr als recht und billig, wenn die Politik über Gesetzesinitiativen versucht, das Problem zu lösen. Doch was gut gemeint ist, ist noch lange nicht gut gemacht.

Marcus Arden, Ressort Schweinehaltung (Bildquelle: Bröcker)

Ein Kommentar von Marcus Arden aus der aktuellen top agrar 1/2018:

In einigen Regionen Deutschlands sind Nährstoffüberschüsse ein Problem. Darüber braucht man nicht zu diskutieren. Es ist daher mehr als recht und billig, wenn die Politik über Gesetzesinitiativen versucht, das Problem zu lösen.

Doch was gut gemeint ist, ist noch lange nicht gut gemacht. Die Stoffstrombilanz in ihrer jetzigen Form ist dafür ein Paradebeispiel. Denn sie ist einzig und allein eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Bauern und Berater. Fachlich bringt sie gar nichts!

Das liegt vor allem an dem vom Bundesrat Ende November beschlossenen Optionsmodell. Die Bundesländer, und ausdrücklich auch die mit grüner Regierungsbeteiligung, gestehen den Landwirten dabei deutlich höhere N-Überschüsse zu als zunächst von den Fachleuten der Bundesregierung beabsichtigt. Das ist aus Sicht der Betroffenen zunächst positiv. Mittel- und langfristig ist es aber aus zweierlei Sicht brisant:

Mehr dazu hier in unserem ausführlichen Schwerpunkt zur Stoffstrombilanz als pdf-Download für eingeloggte Leser...

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