Erfassung von Wild-Kadavern

Tierfund-Kataster mit neuem Design

Das Tierfund-Kastaster des DJV bietet nun ein übersichtlicheres Menü sowie eine optimierte Bedienung per Smartphone.

Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat die Internetseite für das Tierfund-Kataster für die Bedienung über mobile Endgeräte optimiert und die Navigation verbessert. Das schreibt der Jagdverband in einer Pressemitteilung.

Auf der Startseite des Katasters findet sich nun ein übersichtlicheres Menü, das die Einsatzbereiche des Online-Katasters vorstellt. Der Schwerpunkt liege dabei auf der Erfassung von Wildunfällen, so der DJV. Daneben sollen zur Früherkennung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) Totfunde von Wildschweinen automatisch an das Friedrich- Loeffler-Institut sowie anschließend an die Veterinäre vor Ort weitergeleitet werden. Zusätzlich gebe es eine Rubrik mit Tipps und Verhaltensregeln.. Nutzer des Katasters können Tierfunde unter Windkraftanlagen, in Zäunungen oder entlang von Bahntrassen ebenfalls melden.

Die kostenlose App steht in den Stores von Google und Apple zum Download zur Verfügung.

Bundesweite Datenerfassung

Das Tierfund-Kastaster erfasst seit 2016 systematisch verunfallte Wildtiere im Straßenverkehr bundesweit in Deutschland. Die gesammelten Daten sollen helfen, Unfallschwerpunkte zu identifizieren und zu entschärfen. Laut dem DJV hätten bislang 20.000 Nutzer mehr als 90.000 Funde gemeldet. 2011 hatten der Landesjagdverband Schleswig-Holstein und die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel das Tierfund-Kataster gestartet.


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