Landwirtschaft im Dialog

Tierhalter im Tierschutzstress: Wann kommt endlich das Gesamtkonzept?

Sind "Tierhalter im Tierschutzstress"? Darüber wird im top agrar-Format "Landwirtschaft im Dialog" am 28. November in Berlin diskutiert. Melden Sie sich kostenlos an.

Deutschland hat viele offene Baustellen: Der Berliner Großflughafen BER, der Eisenbahnknotenpunkt Stuttgart 21 und auch die Leverkusener Rheinbrücke zählen zu den Projekten, die sich mittlerweile um Jahre verzögern. Eine weitere Großbaustelle, bei der man nur sehr schleppend vorankommt, ist die Neuausrichtung der Tierhaltung in Deutschland.

Dabei drängt die Zeit: Bürger und Verbraucher erwarten von den Landwirten, dass sie das Tierwohl in ihren Ställen verbessern. Mehr Platz, mehr Bewegungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten und mehr Außenklimareize sind dabei wichtige Themen. Eingriffe am Tier sollen in Zukunft ebenso unterbleiben – Stichwort Ferkelkastration und intakter Ringelschwanz.

Die Tierhalter sind gerne bereit, neue Wege zu gehen, sie brauchen aber praxisreife Lösungen, um mehr Tierwohl in ihren Betrieben umsetzen zu können. Dazu zählen zum Beispiel Stallbau- und Vermarktungskonzepte, die den Praxistest bestehen. Weiteres Problem: Es gelingt nach wie vor nicht, die Kosten für mehr Tierwohl an den Verbraucher weiterzugeben. Was geschieht, wenn sich der Verbraucher weiter zugeknüpft gibt? Bleiben die Bauern dann auf den Kosten sitzen oder springt der Staat ein?

Landwirtschaft im Dialog in Berlin am 28. November

Wie kriegen wir „die Kuh, das Schwein und das Huhn vom Eis“, was muss geschehen, damit die deutschen Tierhalter verlässliche und akzeptierte Zukunftsperspektiven bekommen, auf die sie bauen können? Darüber wollen wir mit Politikern verschiedener Parteien aus Bund und Ländern, Bauern, Händlern und Vertretern von Umweltorganisationen und des Agribusiness im Rahmen des Diskussionsformats „Landwirtschaft im Dialog“ diskutieren.

Die Veranstaltung startet am 28. November 2019 um 18.30 Uhr in der Vertretung des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Berlin. Mitdiskutieren werden unter anderem Dr. Till Backhaus, Landwirtschaftsminister in Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Christian Bock, Landwirtschaftliche Rentenbank, Dr. Edgar Martin, R + V Versicherung, Steen Sönnichsen, Westfleisch, Dr. Hermann Nienhoff, QS, Dr. Dirk Köckler, Agravis sowie weitere Vertreter der Bundestagsparteien, des Bauernverbandes, aus Umweltverbänden, aus dem Lebensmittelhandel und Landwirte.

Kostenlos anmelden

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldung können Sie sich unter www.seminare.lv.de

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Diskussionen zum Artikel

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von Gregor Grosse-Kock

Tierwohl

Kann nicht in dem Umfang kommen - nicht Bezahlbar und wenn dann aus den Augen aus dem Sinn und Russland Übernimmt. War schon mal so zu Kaisers Zeiten, unsere Politik schafft Das!! Landwirte sind für das Wohlergehen ihrer Tiere verantwortlich auch ohne Tierwohl, deshalb keine Tierwohlbeauftragten sondern Kreisveterinäre die Kontrolle sowie Hilfe leisten - Zusammenarbeit!! Hr Hoogan tönt nur laut, ohne in der Pflicht zu stehen

von Stephanie Winhard

Schafe? Ziegen?

Ca. 1,6 Mio. Nutztiere gehören nicht mehr zur Landwirtschaft? Auch bei top agrar findet sich da keine eigene Sparte mehr. Wer ist als Nächstes dran, die Rinderhalter?

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