glücksatt-Schweinefleisch

Tierwohl-TV in Edeka-Märkten in Hannover

"Haltung zeigen, für noch mehr Transparenz" – nach diesem Motto können Kunden der Edeka-Cramer-Märkte rund um Hannover während des Einkaufs direkt in den Stall der „glücksatt“-Schweine schauen.

Bei „Tierwohl TV“ übertragen Kameras Livebilder aus dem Schweinestall in den Supermarkt. Ab Ende April zeigen die EDEKA-Cramer-Märkte rund um Hannover an der Fleischtheke über Tierwohl.tv die Haltungsbedingungen und Lebensverhältnisse der Tiere im „Aktivstall für Schweine“, dessen Produkte vor Ort bezogen werden können. Das Fleisch wird unter der Marke „glücksatt“ vermarktet. Die Idee hinter dieser Marke ist es, den Partnern innerhalb der Wertekette wieder ein Gesicht zu geben. Der „Aktivstall für Schweine“ ist ein Konzept, welches 2012 von Gabriele Mörixmann aus Melle ins Leben gerufen wurde und einer alternativen Haltungsform zwischen konventioneller- und Bio-Haltung entspricht. Das Fleisch erfüllt die Kriterien für die Haltungsform 4 – Premium. Die Schlachtung der Tiere erfolgt bei „Brand Qualitätsfleisch“ in Lohne. Verarbeitet werden die Tiere im Familienbetrieb Schulte – Lastruper Wurstwaren.

tierwohl.tv unterstützt Händler und Landwirte dabei, ihr Engagement für mehr Tierwohl an die Verbraucher überzeugend und glaubhaft zu kommunizieren. Hierfür stellt tierwohl.tv eine Plattform bereit, welche die Übertragung via Livestream von den Höfen auf die Bildschirme im Laden des Händlers ermöglicht.

„Nur die Transparenz der positiven Konzepte kann den Umbruch der Gesellschaft in Bezug auf den Umgang mit Nutztieren wieder in eine positive Richtung lenken und das damit verbundene Vertrauen wiederherstellen“, heißt es in der Pressemitteilung. Die Live-Bilder der Tiere aus den Ställen seien authentisch und würden mit dieser hohen Transparenz und Ehrlichkeit das Konsumentenvertrauen steigern.

top agrar hat zu dem Projekt tierwohl.tv bereits im letzten Jahr mit Rewe-Händler Lutz Richrath und Landwirt Willi Steffens über das Projekt gesprochen. Der Rewe-Händler verkauft in seinen 15 Lebensmittelmärkten in Köln und im Rhein-Erft-Kreis über 400 regional produzierte Lebensmittel.

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