Aus der Wirtschaft

Zucht

Topigs Norsvin und die GFS arbeiten enger zusammen

Die Genossenschaft zur Förderung der Schweinehaltung (GFS) hat dem Zuchtunternehmen Topigs Norsvin am neuen Standort Griesheim in Hessen 90 zusätzliche Eberplätze exklusiv zur Verfügung gestellt.

Ab sofort stellt die Genossenschaft zur Förderung der Schweinehaltung (GFS), am neuen Standort Griesheim in Hessen de Zuchtunternehmen Topigs Norsvin 90 zusätzliche Eberplätze exklusiv zur Verfügung. Damit soll der laut Aussage des Unternehmens in den vergangenen Jahren gewachsene Bedarf nach Topigs Norsvin Vor- und Endstufensperma für die Kunden in ganz Deutschland bedient werden. In dem Exklusivstall wurden aktuell rund 70 TN Select und TN Tempo sowie 20 Vorstufeneber der Linien Z und L eingestallt.

Künstliche Intelligenz selektiert mit

„Die neue Generation der Endstufeneber erfüllt die Bedürfnisse der Landwirte nach höheren Geburtsgewichten und homogeneren Würfen bei gleichzeitiger Reduzierung der Ferkelverlusten,“ berichtet Eduard Eissing, Geschäftsführer Topigs SNW GmbH. „Hinzu kommt, dass wir mit dem neuen Balanced Breeding Programm einen deutlichen Fokus auf weitaus sozialere und anpassungsfähigere Schweine legen. Damit schaffen wir einen Ansatz, um auch aktuellen Forderungen in der Diskussion um die Weiterentwicklung der Nutztierhaltung gerecht zu werden, etwa was die Themen Tierwohl und Fleischqualität anbelangt. Zudem sehen wir damit Chancen für einen konstruktiven Dialog mit der Gesellschaft“, fügt Eissing hinzu. Im Mittelpunkt des Balanced Breeding Zuchtprogramms von Topigs Norsvin stehe die gezielte Nutzung neuer digitaler Techniken und Methoden in der Zucht, wie beispielsweise die Nutzung digitaler Stall-Kameras, um das Tierverhalten zu analysieren sowie der Einsatz von künstlicher Intelligenz bei der Auswertung von Zuchtdaten.

Bessere Ergebnisse

„Die neu gebaute GFS-Station Griesheim mit insgesamt 180 Eberplätzen befindet sich in einer schweinearmen Gesundlage in der Nähe von Darmstadt. Die ISO-zertifizierten Qualitäts- und Hygienestandards der Spermaproduktion sichern hohe Befruchtungserfolge und Ferkelzahlen“, informierte Dr. Meike Friedrichs, Geschäftsführerin GFS. „Dies sichert den Betriebserfolg gleich doppelt ab: Höchster Zuchtfortschritt in der Genetik bei gleichzeitig höchster Spermaqualität und -hygiene“, so Friedrichs.


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