Umstellen auf ökologischen Landbau?

Etliche Schweinehalter spielen zurzeit mit dem Gedanken, auf Bioschweinehaltung umzustellen. Das Bundesprogramm "Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft" (BÖLN) finanziert zum Thema Betriebsumstellung auf Ökolandbau in den kommenden Monaten verschiedene Informations- und Beratungsangebote.

Auslaufhaltung mit Stroh. (Bildquelle: Archiv)

Etliche Schweinehalter spielen zurzeit mit dem Gedanken, auf Bioschweinehaltung umzustellen. Das Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) finanziert zum Thema Betriebsumstellung auf den Ökolandbau in den kommenden Monaten verschiedene Informations- und Beratungsangebote. Darauf hat die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) am Donnerstag letzter Woche hingewiesen.
 
Die FiBL Projekte GmbH veranstaltet zum Beispiel vom kommenden Herbst bis zum Frühling 2020 deutschlandweit insgesamt 30 Seminartage zur Einführung in den Biolandbau. Dabei sind jeweils Betriebsbesuche auf Biobetrieben sowie Erläuterungen zu den Chancen und Risiken einer Umstellung geplant. Außerdem finanziert das BÖLN laut BLE-Angaben die Praktikertage der Bioland-Beratung GmbH, in denen Praktiker Kenntnisse zu produktionstechnischen und weiteren betriebsrelevanten Fragen vermitteln.
 
Darüber hinaus fördert das Bundesprogramm ein deutschlandweites Netzwerk von rund 240 Demonstrationsbetrieben, auf denen Informationen zum Ökolandbau weitergegeben werden. Schließlich erinnerte die BLE daran, dass sich umstellungswillige Landwirte von bei ihr registrierten Beratungskräften unterstützen lassen können. Eine solche Beratung fördere das BÖLN vor und während der Umstellung einmalig mit der Hälfte der Beratungskosten bis maximal 4.000 Euro.

Anträge für eine solche Beratung können der BLE zufolge noch bis zum 15. November dieses Jahres beim BÖLN eingereicht werden. Informationen zur Förderung und den Veranstaltungsterminen finden Sie im Internet unter www.bundesprogramm.de

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Diskussionen zum Artikel

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von Heinrich Albo

Ist das wirklich so ???

Oder ist es nur Wunschdenken der Ideologen... Schweine (Veredlungsbetriebe) gibt es hauptsächlich auf eher Sandböden ....Diese wurden dann mit der Gülle (CCM etc.)und der Humusanreicherung immer besser....Bio Ackerbau funktioniert auf mageren Sandboden nur in den ersten Jahren ..Mittel und langfristig wird hier aber Humusabbau betrieben weil sie nicht genügend Wasser halten können .

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