Afrikanische Schweinepest

USDA stellt 500 Mio. € für ASP-Prävention bereit

Der Verband "National Pork Producers Council" dankt dem US-Landwirtschaftsministerium für die Bereitstellung von rund 500 Mio. € für die ASP-Vorbeugung.

Das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) hat angekündigt, rund 500 Mio. US-$ für die Prävention gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) bereitzustellen. Die Mittel sollen in den Fonds der USDA Commodity Credit Corporation (CCC) eingezahlt werden. Das staatliche Unternehmen CCC, das 1933 gegründet wurde, setzt spezifische vom Kongress festgelegte Agrarprogramme um. Erst kürzlich wurde die ASP in die amerikanischen Nachbarstaaten Dominikanische Republik und Haiti eingeschleppt. Der Präsident des National Pork Producers Council (NPPC), Jen Sorenson, dankte US-Landwirtschaftsminister Tom Vilsack für die Bereitstellung zusätzlicher Mittel, um die über 60.000 amerikanischen Schweinefleischproduzenten vor der ASP zu schützen.

Seit der Ausbreitung der ASP in Asien im Jahr 2018 drängt der NPPC, sich auf die Tierseuche vorzubereiten. Unter anderem fordert der Verband Mittel für zusätzliche US-Landwirtschaftsinspektoren, mehr Personal für die Veterinärdienste des USDA, Mittel für das Veterinärlager vom Animal and Plant Health Inspection Service (APHIS) für Ausrüstung zur Keulung von Schweinen sowie zusätzliche Waschanlagen für Viehtransporter.


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