Verwilderte Schweine kosten USA jährlich 1,5 Mrd. Dollar

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) bereitet auch dem Landwirtschaftsministerium der Vereinigten Staaten (USDA) Sorgen. Laut dem US-Fachmagazin „National Hog Farmer“ werden vor allem verwilderte Schweine als Übertragungsrisiko gesehen. Die Tiere sind ursprünglich im Mittelalter als Nahrungsquelle eingeschleppt worden.

Die Anzahl verwilderter Schweine in den USA steigt. (Bildquelle: Archiv)

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) bereitet auch dem Landwirtschaftsministerium der Vereinigten Staaten (USDA) Sorgen. Laut dem US-Fachmagazin „National Hog Farmer“ werden vor allem verwilderte Schweine als Übertragungsrisiko gesehen. Die Tiere sind ursprünglich im Mittelalter als Nahrungsquelle in die Vereinigten Staaten eingeschleppt worden. Die Population wird auf etwa sechs Millionen Tiere geschätzt, Tendenz steigend.

Nach Angaben des USDA müssen mindestens 70 % der Schweine jährlich geschossen werden, um ein Populationswachstum zu verhindern und die Übertragung der ASP durch die verwilderten Hausschweine im Seuchenfall einzudämmen. Kostenpunkt: Rund 1,5 Mrd. Dollar.

Forscher des nationalen Forschungszentrums für Wildtiere (NWRC) arbeiten seit 2013 an einem Köder mit dem Giftstoff Natriumnitrit. Stimmt die US-Umweltschutzbehörde der Zulassung des Köders zu, könnte dies ein weiteres Instrument zur Kontrolle der verwilderten Hausschweine sein.

Artikel geschrieben von

Caroline Jücker

Volontärin Schweinehaltung

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Diskussionen zum Artikel

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von Paul Siewecke

vor allem....

die Giftköder werden wohl nicht nur durch die Schweine gefressen....

von Andreas Demann

Bund/Grüne/Mister Schröder der Tierschützer und Peta, da solltet Ihr vielleicht hin. Reduzierung der Bestände mit hilfe von Gift!

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