Positionspapier

VEZG macht Vorschläge für Zukunft der deutschen Schweinefleischvermarktung

Der Wettbewerb allein über Preisführerschaft und Mengenmaximierung ist laut der VEZG nicht zukunftsfähig. Sie fordert ein Bekenntnis des Handels zum Umbau der Tierhaltung und so etwas wie die AMA.

Die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) hat anlässlich ihrer kürzlich in Herrieden abgehaltenen Mitgliederversammlung zu einer klaren Neupositionierung der deutschen Erzeugungskette für Schweinefleisch aufgerufen.

In einem Positionspapier prangert sie an, dass die ökonomische Schieflage auch auf überzogenen kostenintensiven Vorgaben der Politik beruht, die die heimische Produktion derart verteuere, dass deutsche Erzeuger brutal aus dem Markt gedrängt würden. Die deutsche Gesetzgebung habe allen Kettenmitgliedern der Fleischerzeugungsstufe kostenträchtige Auflagen verordnet, die zahlreiche Existenzen vernichtet und massiv Produktionsanteile ins Ausland verlagert.

Weiter fordert die VEZG ein, dass sich auch der Lebensmittelhandel (LEH), der...