Wann springt die China-Nachfrage an? Premium

China wird derzeit von der Afrikanischen Schweinepest gebeutelt. Das könnte den Schweinefleisch-Importbedarf aus Europa ab Frühsommer massiv steigen lassen – aber nur, wenn Deutschland weiter ASP-frei bleibt.

Trotz eines vergleichsweise kleinen Angebots treten die Schweinepreise in Deutschland seit Monaten auf der Stelle. Viele hoffen daher auf einen Nachfrage-Anstieg aus China. Denn das Land der Mitte wird zurzeit massiv von der Afrikanischen Schweinepest (ASP) gebeutelt, berichtet Dr. Albert Hortmann-Scholten, Marktexperte der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, im aktuellen Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben (www.wochenblatt.com).

Zurzeit laufen in China Keulungsmaßnahmen und...

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Diskussionen zum Artikel

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von Gregor Grosse-Kock

Absatzmärkte

Den Schlachten und den Exportören egal, die bezahlen nie sowie es sein müsste. Und sie haben ja recht, es gibt genug!!!

von Heinrich-Bernhard Muenzebrock

China

die deutschen Mäster sollten sich keine Hoffnungen im Hinblick auf mögliche Exporte in Richtung China machen. Der Handelsstreit der USA mit China wird bald beigelegt sein. Keines der beiden Länder kann sich Handelsrestriktionen leisten. Dazu kommt, dass in den USA die jährliche Produktion von Schweinefleisch um mehr als 20% gesteigert wurde. Der Selbstkostenpreis für ein Kilo Schweinefleisch liegt dort bei 1 Euro. In Deutschland bei ca. 1,40-1,50 Euro. Globalplayer am Weltmarkt für Schweinefleisch sind somit die USA, Brasilien und bald auch Russland. Die EU schafft dagegen, durch die steigenden Auflagen und den damit verbundenen Kosten, in den westlichen EU-Ländern, keine guten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Landwirtschaft. Übrigens: in den Ost-Europäischen EU Ländern sind Begriffe wie Stickstoffbilanz, Düngeverordnung, Abgaswerte usw., Fremdworte.

von Robert Frank

Aber

Aber das ist nur ein Wunsch , Denn in Rumänien ,Polen ,Amerika , usw werden auch Schweine produziert, nur zu einem geringeren Standards und vor allem Kosten

von Gerhard Lindner

Also liebe Schweinemäster, auf auf mästet Schweine, denn es könnte besser werden, oder auch nicht!

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