Warme Sanierung in Holland soll bis 7. Juli stehen

In den Niederlanden wurde im Koalitionsvertrag festgehalten, dass die Regierung 200 Mio. € für das Herauskaufen von Schweine haltenden Betrieben (warme Sanierung) in viehintensiven Regionen ausgegeben darf.

Hollands Agrarministerin Carola Schouten (Bildquelle: Archiv)

In den Niederlanden wurde im Koalitionsvertrag festgehalten, dass die Regierung 200 Mio. € für das Herauskaufen von Schweine haltenden Betrieben (warme Sanierung) in viehintensiven Regionen ausgegeben darf. Das Ziel der holländischen Regierungsparteien ist, die Umwelt in den Intensivgebieten zu entlasten und die Bevölkerung, dort wo es nötig ist, besser vor Stallgerüchen zu schützen. Betrieben, die z.B. sehr nah an der Wohnbebauung liegen, soll ein finanzielles Angebot zur Bestandsabstockung oder Betriebsaufgabe unterbreitet werden.

Passiert ist bislang wenig, was die Opposition heftig bemängelt. Sie fordert Landwirtschaftsministerin Carola Schouten deshalb zum Handeln auf. Daraufhin hat Schouten angekündigt, ihre Sanierungspläne bis spätestens zum 7. Juli vorzustellen. Sie schreibt dies in einem Brief an das Repräsentantenhaus. Den 7. Juli hat die Ministerin gewählt, weil das der letzte Sitzungstag vor der Sommerpause ist. „Ich bin derzeit noch in enger Abstimmung mit den beteiligten Parteien, Provinzen und Gemeinden, um über die Details der Umsetzung zu sprechen", schreibt Schouten. Genaue Details hat sie noch nicht mitgeteilt. Sie verweist darauf, dass sie ihre Pläne zuerst mit der Europäischen Kommission abstimmen muss. Denn nur wenn die EU-Kommission zustimmt, werden Zuschüsse gezahlt. Und diese seien entscheidend für den Umfang und die Auslegung der Maßnahmen, erklärte Schouten.

Artikel geschrieben von

Marcus Arden

Redakteur Schweinehaltung

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