Was kommt nach dem Kastrationsverbot 2019?

Ab dem 1. Januar 2019 ist es in Deutschland verboten, männliche Ferkel betäubungslos zu kastrieren. Doch was kommt danach? Macht die Jungebermast das Rennen, wird der überwiegende Teil der männlichen Ferkel betäubt kastriert oder per Spritze immunokastriert?

Ab dem 1. Januar 2019 ist es in Deutschland verboten, männliche Ferkel betäubungslos zu kastrieren. Doch was kommt danach? Macht die Jungebermast das Rennen, wird der überwiegende Teil der männlichen Ferkel betäubt kastriert oder per Spritze immunokastriert?
 
Am 24. Oktober führen die nordhessischen Arbeitskreise Ferkelerzeugung, Geschlossenes System und Schweinemast, die Integrierte Schweineproduktion Nordhessen (ISPN), die AG Junger Schweinehalter, der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen und das Serviceteam Alsfeld in Niedenstein-Kirchberg eine gemeinsame Informationsveranstaltung zum Thema durch.

Zunächst fasst Berater Wilfried Brede vom Serviceteam Alsfeld den Sachstand bei der Jungeberast zusammen. Anschließend berichtet Tierarzt Klaus Pfannes aus Wabern über Möglichkeiten der Injektionsnarkose und lokalen Betäubung. Lutz Lütjens von der Raiffeisen-Warengenossenschaft Heidesand aus Rotenburg/Wümme schildert seine Eindrücke zur Inhalationsnarkose mit Isofluran, und Dr. Thorsten Bekendorf von der Firma Zoetis erläutert, wie die Immunokastration mit Improvac funktioniert.
 
Die Tagung richtet sich sowohl an Ferkelerzeuger als auch an Mäster, denn letztlich muss die künftige Vorgehensweise gemeinsam abgestimmt werden. Die Veranstaltung beginnt gegen 13 Uhr und endet gegen 16 Uhr. Veranstaltungsort ist die Kirchberger Jausenstation, Rieder Straße 6c in Niedenstein-Kirchberg. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

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