Weißrussland: Mehr Fleisch und Milch für Russland

Weißrussland darf in diesem Jahr wieder mehr Fleisch und Milchprodukte nach Russland liefern. Die Leitungsgremien der Landwirtschaftsministerien beider Länder haben sich vergangene Woche in Minsk auf eine entsprechende Erhöhung der Exportkontingente geeinigt.

Weißrussland darf in diesem Jahr wieder mehr Fleisch und Milchprodukte nach Russland liefern. Die Leitungsgremien der Landwirtschaftsministerien beider Länder haben sich vergangene Woche in Minsk auf eine entsprechende Erhöhung der Exportkontingente geeinigt. Um die Aufstockung der Liefermengen habe Russland gebeten, berichtete Landwirtschaftsminister Nikolai Fjodorow nach der Sitzung.

Demnach wurde vereinbart, dass die Quote für die weißrussischen Ausfuhren von Fleisch und Fleischerzeugnisse im Vorjahresvergleich um 11,5 % auf 390.000 t angehoben wird. Diese umfasst unter anderem 132.000 t Rindfleisch, 100.000 t Geflügelfleisch und 30.000 t Schweinefleisch.

Während des Treffens stellte Fjodorow auch die baldige Aufhebung der Liefersperre für weißrussische Fleischexporteure in Aussicht. In den aus veterinär- oder lebensmittelrechtlichen Gründen verhängten Importeinschränkungen sehe er keinen Handelskonflikt, bekräftigte der Minister. Im vergangenen Jahr hatte der Föderale Aufsichtsdienst für die Tier- und Pflanzengesundheit Russlands (Rosselkhoznadzor) die Einfuhr der Produkte von mehr als 20 weißrussischen Fleischverarbeitern gestoppt und dies offiziell mit Funden des Genoms der Afrikanischen Schweinepest (ASP) und von Antibiotikarückständen in der Ware begründet.

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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Regina Imhäuser

Redakteurin Schweinehaltung

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