Weltweiter Antibiotikaeinsatz besorgniserregend

Viele Länder gehen das Problem der Antibiotikaresistenzen bereits aktiv an. Es gibt jedoch auch immer noch Staaten, in denen das Thema bisher kaum Beachtung findet. Dies geht aus einem gemeinsamen Bericht der FAO und WHO hervor.

Orale Medikation (Bildquelle: Heil)

Viele Länder gehen das Problem der Antibiotikaresistenzen bereits aktiv an. Es gibt jedoch auch immer noch Staaten, in denen das Thema bisher kaum Beachtung findet. Dies geht aus einem gemeinsamen Bericht der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor.

Dargestellt wurde der Entwicklungsstand in 154 Ländern. Der Bericht legt dar, dass es in 67 Staaten Vorschriften für die Antibiotikaverwendung in Tierfutter gibt. In 56 Ländern gibt es jedoch keinerlei Bestimmungen zum Einsatz von Antibiotika, sodass antibiotische Wirkstoffe immer noch als Wachstumsförderer verwendet werden.

FAO und WHO bewerten es positiv, dass zumindest neun der zehn größten Geflügel-, Schweine- und Rindfleischerzeuger über einen nationalen Aktionsplan zur Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen verfügen.
Den Bericht finden Sie auf der FAO-Website unter http://www.fao.org/3/ca0486en/CA0486EN.pdf

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