Kastration

Westfalens Bauern für Ausstieg aus Ferkelkastration

Die Politik favorisiert die Kastration unter Einsatz des Narkosegases Isofluran. Das treibt die Kosten deutlich in die Höhe. Der Deutsche Bauernverband plädiert für einen Betäubungszuschuss in Höhe von 2 € pro männliches Ferkel. Westfalens Bauern wollen liebend gern auf die Kastration verzichten.

Deutschlands Schweinehalter sind verunsichert wie nie zuvor. Ein Grund ist, dass es beim Thema Ferkelkastration keinen Millimeter vorangeht. Die Branche sucht auch nach der im Herbst vom Bundestag verabschiedeten zweijährigen Fristverlängerung weiterhin händeringend nach Alternativen zur betäubungslosen Kastration. Bislang ist eine zufriedenstellende und für die Landwirte praktikable Lösung rund 1,5 Jahre vor dem Ende der Fristverlängerung nicht in Sicht. Das wurde auf der gemeinsamen Sitzung von WLV-Veredlungsausschuss und WLV-Arbeitskreis Ferkelerzeugung in Münster-Handorf deutlich.

Ausgleich für teure Isofluran-Methode

Roger Fechler, Veredelungsexperte beim Deutschen Bauernverband, betonte, dass die deutschen Bauern liebend gern auf die chirurgische, betäubungslose Kastration verzichten würden, die Abnehmer sich aber weiterhin in Schweigen hüllen, welche Alternativen für sie künftig in Frage kommen. Sollte es auf das kostenintensive Verfahren „Isofluran“ hinauslaufen,...


Diskussionen zum Artikel

von Gregor Grosse-Kock

Lieber WLV

Wir haben nur eine Zweijährigen Frist bekommen weil die Politik uns nicht die Möglichkeit eröffnet hat ein Nakotika in Eigenregie anzuwenden. Damit können wir erstmal den Ansprüchen des Marktes nachkommen. Das können die westfälischen Sauenhalter probieren aber sie sind nicht ... mehr anzeigen

von Anton Bieg

EU

Was unseren Nachbarländer zusteht sollte uns auch zustehen. Die dürfen mit Lokalbetäubung kastrieren. Sind wir Landwirte 4. Klasse

von Diedrich Stroman

Ebermast für's Land!

Das ganze was da geschrieben steht ist doch Bauernverrat! Was haben wir für Probleme, wo Föten abgetrieben werden und Menschen abgestochen und nptleidende an der Tafel Schlange stehen! Mein Gott was bildet diese Kaste von Politiker sich eigentlich ein, einen Ernährer des Volkes so zu ... mehr anzeigen

von Gerhard Steffek

Wohlstandsdebatte -

nichts Anderes! Einem hungrigen wäre es wahrscheinlich egal, ob das Schwein kastriert ist oder nicht, ob es stinkt oder nicht, Hauptsache was zu Beißen. Angesichts des Umstandes das die UN ca. 700 Mio. Menschen als hungernd zählt, ev. am verhungern, ist diese Debatte ein Schlag ins ... mehr anzeigen

von Adolf Bauer

Anscheinend

gibt es in Westfalen keine Schweinemäster mit Metzger- oder Direktvermarktung, die ihren Kunden erklären müssen, warum sie jetzt Fleisch mit Improvacimpfung und Ebergeruch kaufen sollen. Glauben diese Herrn, dass die Schlachtindustrie oder der LEH die, aufgrund von ... mehr anzeigen

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