Das Weihnachtsgeschäft brummt

Angebot und Nachfrage, Schlachtgewicht und Preisniveau sowie Preistendenz sind allesamt überdurchschnittlich hoch. Der Kenner weiß, Weihnachten naht und auch China braucht mehr Schweinefleisch.

Wie alljährlich um diese Zeit erreicht das Schweineangebot seinen Jahreshöchststand. Ebenso die Nachfrage nach Schlachtschweinen. Der Richtung Weihnachtsgeschäft boomende Absatz sorgte schon bisher für ansteigende Preise, allerdings immer von einem tiefer liegenden Niveau ausgehend. Heuer stabilisiert die Asiennachfrage seit Sommer das Preisgefüge.

Und zum Herbst mit Sommerpreisniveau kommt aktuell der Extrabedarf für die Weihnachtsproduktion. Während das – gemessen an der Inlandsproduktion – stärkste Asienexportland Dänemark schon vor zwei Wochen preislich weiter zulegte, folgen nun weitere Länder wie Deutschland (+4 ct/kg) dieser Entwicklung.

Schlachtgewicht bei nahezu 100 kg

In Österreich laufen die Schweinegeschäfte außerordentlich flott. Schlachtschweine werden eher früher als später aus den Ställen geholt. Trotzdem tendieren Schlachtgewichte weiter aufwärts und liegen zurzeit schon über 98 kg. Ideale Temperaturen in den Stallungen sowie der hohe Nährstoffgehalt des frischen Futters sind die Treiber in diesem Zusammenhang.

Chinaexporteure arbeiten mit allen zur Verfügung stehenden Kapazitäten um die abgeschlossenen Kontrakte zu erfüllen und suchen fieberhaft nach schlachtreifen Schweinen. Vor diesem Hintergrund legte auch an der Österreichsichen Schweinebörse der Preis um 4 Cent zu.

Basispreise der Börsewoche von 14. bis 20.11.

- Basispreis Mast: 1,77 € (+0,04)
- Basispreis Zuchtsauen: 1,45 € (+0,04)

Artikel geschrieben von

Leopold Th. Spanring

Redakteur

Schreiben Sie Leopold Th. Spanring eine Nachricht


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen