Braucht das Fleckvieh einen Typ-Zuchtwert? Plus

Die Bayern-Genetik in Grub bietet für ihre Fleckviehbullen einen Typ-Zuchtwert an. Bringt dieser die Rasse in Sachen Wettbewerbsfähigkeit deutlich voran?

PRO

KONTRA

Wir beobachten seit Jahren eine schleichende und gefährliche Typveränderung bei Fleckvieh, die andere Organisationen jedoch nicht wahrnehmen. Negative Beispiele bei anderen Rassen sind uns Warnung genug!

Auf Typ- und Leistungsschauen der Bayern-Genetik haben wir bereits 2013 und 2015 unseren „Fleckvieh-Typ“ vorgestellt. Dabei erfassten wir bei allen Ausstellungstieren die Körpermaße. Leider interessiert sich niemand mehr für den Typ eines Bullen, wenn die vorgeschätzten „Zahlen“ passen. So wird kein Jungbulle mehr abgekört, wenn der GZW über 130 liegt. Zuchthygiene und Typ bleiben auf der Strecke.

Für die Einzelkuh streben wir ein harmonisches Tier ohne Extreme an, das in Balance zur Leistung steht. In den Herden soll die Varianz reduziert werden, mit dem Ziel, den für den Betrieb wirtschaftlichsten Typ zu erreichen. Der Typ-Wert hat nicht nur in der Reinzucht große Bedeutung, sondern auch in der Kreuzungszucht, z.B. bei Fleckvieh x Holstein sowie in der extensiven Fleischrinderzucht.

Professor Chad Dechow, ein Holstein-Experte, hat unser...


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