Das perfekte Handyvideo Premium

Immer mehr Landwirte präsentieren sich in den sozialen Medien. Videos verbreiten sich dort am schnellsten. Neun Tipps zum Filmen und Schneiden.

Die Bauern müssen mehr Werbung für sich machen, heißt es von allen Seiten. Die meisten wollen das auch. Unser Seminar „So klappt‘s mit dem Verbraucher“, das der Verband für landwirtschaftliche Fachbildung (vlf) Bayern und Südplus gemeinsam veranstalteten, war daher gut besucht.

Weil das Smartphone heutzutage fast ein Fernsehstudio ersetzt, bietet es sich an, auf dem Hof einfach mal mit der Kamera draufzuhalten und die Erfahrungen online zu teilen. So schaffen Sie mehr Verständnis für Ihre Wirtschaftsweise als über die Pressearbeit eines Berufsverbands.

Wie Ihre Videos ein größeres Publikum erreichen, erklärte Tobias Chmura, der beim Bayerischen Rundfunk unter anderem für die Sendung „Unser Land“ arbeitet. Hier seine neun besten Tipps.

1. Der Kernsatz

Fragen Sie sich vor dem Dreh: Was will ich den Zuschauern sagen? Und beantworten Sie dies in einem Satz. Machen Sie diesen so konkret wie möglich. Wenn Sie erklären wollen, warum Sie spritzen, sagen sie nicht: „Pflanzenschutzmittel sind unverzichtbar.“ Konkreter ist: „Ohne Spritzmittel gegen die Kraut- und Knollenfäule hätte ich heuer fast keine Kartoffeln geerntet.“

2. Die Zielgruppe

Wen möchte ich mit meinem Film erreichen? Berufskollegen, Hofladenkunden oder Städter, die nicht viel über die Landwirtschaft wissen? Davon hängt ab, wie ausführlich ich etwas erkläre. Es gibt viele Begriffe, die Landwirte wie selbstverständlich benutzen, die aber kein „Otto-Normal-Verbraucher“ versteht: pfluglose Bodenbearbeitung, Zwischenfrüchte oder Trockensteher sind Beispiele. Die Lösung:

  • Vereinfachen: Aus „Ich bewirtschafte 20 ha Grünland“ wird „Zu meinem Hof gehören 20 ha Wiesen“.
  • Umschreiben: Aus „In dieser Box sind die...

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