„Die Arbeit mit Streuobst lohnt sich wieder“ Plus

Traditionelle Streuobstbestände erhalten will derzeit jeder. Doch wer bezahlt den Aufwand? Jörg Geiger und der schwäbische Verein Wiesenobst zeigen, wie das gehen kann.

Jörg Geiger (50) aus Schlat (Lkr. Göppingen) hat mit seinem Verein Wiesenobst e.V. geschafft, wovon aktuell viele reden: In seiner Obst-Manufaktur stellt er aus den Säften alter Obstsorten Schaumweine, Schnaps und Cidres sowie alkoholfreie Prisecci her und vermarktet sie erfolgreich unter regionaler Marke.

Stärken der Sorte kennen

Bohnapfel, Stuttgarter Gaishirtle, Champagner-Bratbirne – das sind alles alte, fast vergessene hochstämmige Streuobstsorten der Schwäbischen Alb, die zu Geigers Leidenschaft geworden sind und die Basis für seine Getränke bilden. Riechen, Schmecken und Kombinieren – ein Talent, das dem gelernten Koch dazu verholfen hat, mit seiner Manufaktur jährlich einen Umsatz von 5 Mio.€ zu generieren. „Man muss wissen, was die Stärken, was die Schwächen der jeweiligen Obstsorte sind. Und daraus entsprechende Produkte machen“, erklärt Geiger.

Damit die Rohware aus den Landkreisen Esslingen, Göppingen und Stuttgart seinen Qualitätsansprüchen genügt, hat Geiger 2016 zusammen mit mehreren Vereinen und engagierten Privatpersonen den Verein „Schwäbisches Wiesenobst“ gegründet.

Mit dabei waren der Verband der Agrargewerblichen Wirtschaft, Slow Food Deutschland, der Landesverband für Obstbau, Garten und Landschaft, der Verein zur...


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