Forstreform: „Grün-schwarz muss besser zuhören“ Premium

Waldbesitzer in Baden-Württemberg müssen ihr Holz künftig selbst vermarkten – und wehren sich gegen neue Öko-Auflagen.

Das Land will, anders als versprochen, bei der Forstreform den Waldbesitzern neue ökologische Pflichten auferlegen. Warum der Schwenk?

Hilt: Dazu gibt es viele Spekulationen, an denen ich mich nicht beteilige. Aber ich frage mich schon, warum das Land das Gefühl hat, dass es eingreifen muss.

Unsere Wälder wurden in den letzten Jahren bereits älter, laubholzreicher, naturnäher und vorratsreicher.

Was würden die vom Forstministerium geplanten Änderungen für die Waldbesitzer bedeuten?

Hilt: Ein wichtiger Punkt ist z.B. die Pflicht, den Boden zu verbessern. Damit wäre die Förderung des Wiederaufbaus sowie der Kalkung infragegestellt. Denn man würde niemanden dafür bezahlen, dass er eine gesetzliche Pflicht erfüllt. Eine Bodenkalkung z.B. kostet jedoch schnell 4000 €/ha – und den Schaden hat der saure Regen verursacht, nicht die ...

Weiterlesen mit PREMIUM
Jetzt 30 Tage gratis testen
Mehr erfahren

Wagyu-Rind für 41.000 € verkauft

Meldung verpasst? Wir verhindern, dass Sie nicht mitreden können. Tragen Sie sich jetzt für unseren Newsletter ein und wir benachrichtigen Sie über alle wichtigen Ereignisse rund um die Landwirtschaft.

Artikel geschrieben von

Berenike Kröck

Redaktion Südplus

Schreiben Sie Berenike Kröck eine Nachricht

Das könnte Sie auch interessieren

82 Millionen Landwirte

vor von Claus Mayer

Bayern verlängert Borkenkäfer-Hilfen

vor von Claus Mayer Anna Oberhauser

Warnung vor Borkenkäferplage

vor von Alfons Deter

82 Millionen Landwirte

vor von Claus Mayer

Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich einloggen um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen