Frischer Wind für die Energiewende Plus

E s wirkt fast schon ein wenig rebellisch, wie sich der neue bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger die Energiewende vorstellt (siehe Interview Seite 10). Ein wichtiges Element dabei: Aiwanger will – anders als die Bundesregierung – auch die dezentrale Versorgung vorantreiben.

Trotzdem verliert er nicht den Blick auf das große Ganze: Wieder mehr Erzeugung im eigenen Land statt großer Stromtrassen, die neue Abhängigkeiten schaffen und die bei einer mehr als zehnjährigen Realisierungszeit für den schnelllebigen Energiemarkt viel zu spät kommen dürften.

Seine erfrischenden Pläne rufen eine Aufbruchstimmung hervor, die es im Freistaat zuletzt im Jahr 2011 gab – als Ministerpräsident Seehofer nach dem Reaktorunfall in Fukushima mit einer schnellen Energiewende sogar die...


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