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Gülle: „Ausnahmen sind unrealistisch“ Premium

In den Grünlandregionen erhitzt die Pflicht zur bodennahen Gülleausbringung ab 2025 die Gemüter. Die LfL Bayern sieht keine Alternativen.

Wird die Pflicht zur bodennahen Gülleausbringung in Bayerns Grünlandregionen wirklich dazu führen, dass weniger Nitrat in Gewässer gelangt?

Freibauer: Eines vorweg: In den bayerischen Grünlandregionen gibt es kaum Probleme mit der Nitratbelastung des Grundwassers! Die bodennahe Gülleausbringung zielt vielmehr darauf, die Ammoniakemissionen deutlich zu reduzieren. Ammoniak wird flächig in Ökosysteme eingetragen, auch in Feuchtgebiete und Oberflächengewässer.

Dennoch „Ja“ auch beim Nitrat – auf den Ausbringflächen selbst genauso wie insgesamt im Landschaftskontext. Wenn es kurz nach der Ausbringung stark regnet, wird nach bodennaher Ausbringung weniger Gülle ...

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Ordnungsrecht: Bauern empört über die Flut neuer Vorschriften

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Artikel geschrieben von

Klaus Dorsch

Redaktionsleiter SÜDPLUS

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