Mehr Geld für Milchbauern und Mäster Plus

In Zeiten (fast) allmächtiger Lebensmittelkonzerne klingt die Idee der Schwarzwälder Biobauern bestechend: Die Milchviehhalter unter ihnen liefern künftig abgetränkte, mastfähige Biokälber an Rindermäster im Umkreis. Diese wiederum vermarkten die Schlachtkörper nach der Bio-Weidemast über eine regionale Erzeugergemeinschaft als Label-Rindfleisch an Edeka Südwest (siehe Seite 10).

Den Akteuren ist es offenbar gelungen, eine geschlossene Lieferkette aufzubauen, bei der alle auf ihre Kosten kommen. Denn Basis ist eine gemeinsam erarbeitete Liefervereinbarung, die nicht nur bestimmte Haltungskriterien vorschreibt, sondern auch einen Fixpreis für die Kälber sowie einen Mehrpreis pro Kilogramm Schlachtgewicht enthält. So weiß jeder in der Kette, wie er kalkulieren muss.

Der Weg dahin war langwierig und mühsam: Die Landwirte haben mehrere Jahre diskutiert. Den Viehhändler anzurufen, der beim...


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