Drohung

Bayern: Grüne drohen wegen Flächenverbrauch mit Volksbegehren

Die Grünen in Bayern starten eine neue Gesetzesinitiative gegen den hohen Flächenverbrauch.

Mit einem neuen Gesetzentwurf zur Eingrenzung des Flächenverbrauchs wollen die Grünen in Bayern die Regierung unter Druck setzen. So sieht die Fraktion im Landtag diverse Kriterien erfüllt, die der Bayerische Verfassungsgerichtshof vor einem Jahr in einem Urteil aufgestellt hatte, berichtet die Augsburger Allgemeine.

Die Grünen sind sich dabei nach Informationen der Zeitung sicher, dass ihr Plan verfassungsfest ist. Ziel ist laut Landtagsfraktionschef Ludwig Hartmann, den Flächenverbrauch in Bayern bis zum Jahr 2026 in mehreren Etappen auf dann nur noch fünf Hektar pro Tag zu begrenzen. Sollten die anstehenden Diskussionen im Parlament samt Expertenanhörung nicht fruchten, sei auch ein neues Volksbegehren denkbar, drohte Hartmann.

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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Diskussionen zum Artikel

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von Paul Michl

Praktische Folgen

Will dann jemand auf dem Land ein Haus bauen oder einen Stall dann stellt man ihn auf eine Warteliste und sagt in fünf Jahren klappts? Wie soll das alles praktisch durchsetzbar sein?

von Wilhelm Grimm

Recht haben sie ja, Herr Meyer.

Aber wir würden für unsere Bauvorhaben auch keine Genehmigungen erhalten können.

von Jörg Meyer

Spannender Vorschlag

Man stelle sich vor die Grünen gewinnen solch eine Volksabstimmung: Die Konsequenzen würden die Bürger in Bayern in den darauffolgenden Jahren zu spüren bekommen, vor allem die Wachstumsregionen. Aus Taktischer Sicht sollte man die Grünen dabei unterstützen dieses Volksbegehren umzusetzen!

von Wilhelm Grimm

Wir können uns die Gehälter für unsere hilflosen Politiker sparen

und machen nur noch direkte Greta- Demokratie. Schulen bräuchten wir nicht mehr zu bauen, da die Kinder mit ausdrücklicher Fürsprache unserer kindlich naiven Spitzenpolitiker auf Greta machen und die Straßen CO2 frei halten. Gelobtes Land, wo Milch und Honig fließen, aber ohne Biene und Kuh. Endlich ohne Bauern und ohne Tierleid.

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