Düngeverordnung

Bayern: "Rote Gebiete nicht in Stein gemeiselt" Premium

Für die "roten Gebiete" sieht die neue Düngeverordnung besonders scharfe Auflagen vor. Die Abgrenzung der Gebiete sorgt aber für Unmut und Misstrauen unter den Bauern. Nun stellt das bayerische Umweltministerium Korrekturen in Aussicht.

Beim Gülletag in Triesdorf kam es am Donnerstag zu einer intensiven Diskussion der neuen Düngeverordnung und insbesondere der roten Gebiete.

Artur Auernhammer, der seit 2013 als Mitglied des Landwirtschaftsausschusses und des Umweltausschusses im deutschen Bundestag sitzt, sprach beim Thema Düngeverordnung von Fehlern der Vergangenheit, die man heute angehen müsse. Das Problem mit Nitrat im Trinkwasser sei die Zeitverzögerung. Bis der Effekt einer Maßnahme auf die Umwelt sichtbar werde, dauere es. Eine Herausforderung in den „Roten Gebieten“ sei, die genaue Ursache des hohen Nitrateintrags zu identifizieren. Einen neuen konkreten Vorschlag zur Düngeverordnung konnte Herr Auernhammer jedoch nicht bringen, wies aber darauf hin, dass die...

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Artikel geschrieben von

Claus Mayer

Redakteur SÜDPLUS

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von Erwin Imschloss

Rote Gebiete

Wir bekommen unser Trinkwasser aus eigenen Hausbrunnen und sind deshalb auch sehr bemüht, die gute Wasserqualität zu halten. Die Nitratwerte liegen schon langfristig stabil unter 28 mg. Unser Staat bedankt sich dafür mit immer mehr und teureren Untersuchungsvorschriften und schikaniert uns auch noch mit der Aufnahme ins Rote Gebiet. Es lohnt sich halt einfach nicht, wenn man gut wirtschaftet! imschloss64@yahoo.de

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