BayWa trotzt der Trockenheit

Der süddeutsche Agrarkonzern steigert Umsatz und Gewinn. Grund seien internationale Aktivitäten und die regenerativen Energien.

Die BayWa AG hat im Geschäftsjahr ihren Umsatz um 3,6% auf 16,6 Mrd. € erhöht. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um ca. 1,1 Mio. € auf 172,4 Mio. €. Enthielt das Vorjahresergebnis noch Einmaleffekte in Höhe von rund 20 Mio. €, so habe man diese 2018 durch ein besseres operatives Ergebnis kompensiert, meldet der Münchener Konzern.

Man habe die Ziele trotz Tockenheit und einem schwierigen Jahr für den deutschen Agrarhandel erreicht, sagt Vorstandsvorsitzender Prof. Klaus Josef Lutz. Vor allem die planmäßige Umsetzung der Projekte im Geschäftsfeld regenerative Energien sowie die internationalen Agraraktivitäten hätten maßgeblich zum Erfolg des Geschäftsjahres 2018 beigetragen.

"Die diversifizierte Aufstellung der BayWa hat sich auch in diesem Jahr wieder bewährt“, so sein Fazit. Er werden dem Aufsichtsrat eine zum Vorjahr unveränderte Dividende von 0,90 € pro Aktie vorschlagen.

Die ausführliche Bilanz will die BayWa AG Ende des Monats veröffentlichen.

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Artikel geschrieben von

Claus Mayer

Redakteur SÜDPLUS

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Diskussionen zum Artikel

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von Gerhard Lindner

Die Trockenheit hat die Baywa gut weggesteckt, da die Bauern dafür die Zeche zahlen oder gezahlt haben, wir haben produziert und mussten zu Verträgen verkaufen, Gott sei Dank nicht nachliefer danach konnte aufgrund der Dürre ein Mehrpreis verlangt wrrden. Im Kehrschluss mussten und müssen wir, um das fehlende Grundfutter auszugleichen, mehr Kraftfutter zu teueren Preisen, da die Baywa damit handelt, zurückkaufen.

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