Ganz persönlich

Die Beobachterin

Christine Schneider, ehemalige Moderatorin von „Unser Land“, berichtet vielen Bauern zu kritisch über die Landwirtschaft. Sie hält den Blick von außen aber für wichtig.

Frau Schneider, Sie berichten in „Unser Land“ mehr aus der Sicht der Nichtlandwirte, monieren viele Bauern. Zurrecht?

Schneider: Es stimmt, das ist keine Sendung nur für die Landwirte. Wir berichten für alle Beitragszahler, und da sind die Bauern die Minderheit.

Unser Ziel ist, die Landwirtschaft für die Verbraucher realistisch darzustellen. Wir möchten dabei niemanden in die Pfanne hauen, sondern versuchen, neutral zu bleiben.

Oft geraten Sie persönlich ins Kreuzfeuer, weil Landwirte Sie als zu kritisch wahrnehmen. Trifft Sie das?

Schneider: Gegen Angriffe auf persönlicher Ebene habe ich ein dickes Fell entwickelt. Aber meistens geht es in der Kritik auch um Inhalte. Und das reflektiere ich und...

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