Dürrehilfe: Bayern zahlt im Mai

Während Thüringen das Bund-Länder-Dürrehilfsprogramm bereits Ende Dezember 2019 größtenteils ausgezahlt hat, können die 101 Antragsteller in Bayern voraussichtlich erst im Mai 2019 damit rechnen.

Das Münchner Landwirtschaftsministerium begründet den Termin damit, dass Anträge, die fristgerecht bis zum 19. Dezember 2018 eingereicht wurden, noch bis 31. März 2019 vervollständigt werden können. Dies sei vor allem dann notwendig, wenn zur Schadensermittlung aktuelle Abrechnungen der Zucker- und Stärkefabriken benötigt werden.

Zudem könne die Landwirtschaftsverwaltung in Bayern erst dann über die Mittel verfügen, wenn der Haushalt vom bayerischen Landtag gebilligt sei, was voraussichtlich Mitte Mai der Fall sein werde. Bei den bereitgestellten Hilfsgeldern handele es sich um überplanmäßige Haushaltsmittel von 2018. Werden diese Gelder im alten Jahr nicht ausgegeben, müssten sie erst im neuen Haushalt wieder veranschlagt werden.

Auch die rund 300 Antragsteller der Bund-Länder-Dürrebeihilfe in Baden-Württemberg warten noch auf ihr Geld. Sie können noch bis 28. Februar Futterrechnungen einreichen.

Die Beihilfen für das bayerische Dürreprogramm, das nur Raufutterfresser-haltende Betriebe beantragen konnten, wurden bereits Ende Dezember ausgezahlt. Hier erhielten die 3 595 bayerischen Antragsteller insgesamt 14,2 Mio. €.

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