Agrarpolitik

Fehlalarm von Greenpeace Premium

Antibiotika und Pestizide in Österreichs Flüssen: Dafür machte die NGO die Landwirtschaft verantwortlich. Zu Unrecht, wie sich jetzt herausstellt, sagt Hans-Peter Bäck von der Schweinevermarktungsgesellschaft Styriabrid.

Ende November 2018 veröffentlichte Greenpeace einen Report zur Wasserqualität von europäischen Gewässern in tierhaltungsintensiven Regionen. Darunter waren auch drei Flüsse in Österreich. Zu welchem Ergebnis kam die Umweltschutzorganisation?

Bäck: Zu einem für ihre Zwecke positiven. Laut Greenpeace wurden pro Probe bis zu fünf Tierarzneimittel, darunter mehrere Antibiotika festgestellt. Die Organisation hat folgende Wirkstoffe gefunden: Cloxacillin, Dicloxacillin, Sulfamethoxin, Sulfaquinoxalin, Sulfamethoxypyridazin, Penicillin G. Von diesen Substanzen wird Cloxacillin bei Milchkühen verwendet. Penicillin G wird in geringen Mengen zur Behandlung von Zuchtsauen eingesetzt und in der Humanmedizin bei HNO-Entzündungen. Zudem hat Greenpeace in den drei Flüssen bis zu 38 verschiedene Pestizide nachgewiesen.

Die Herkunft der Antibiotika, ob aus Human- oder...

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Artikel geschrieben von

Claus Mayer

Redakteur SÜDPLUS

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Diskussionen zum Artikel

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von Renke Renken

Verunsicherung

und erstmal draufhauen, daß ist doch genau die Taktik dieser Verbände, genau wie mit dem Bericht vom Feinstaub in der Landwirtschaft, an dem angeblich zig-tausende sterben. Von solchen Meldungen bleibt erst mal ne Menge hängen im Kopf des Bürgers.

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