Baden-Württemberg

Fördergelder für ländliche Wege

Die ersten sieben Kommunen in Baden-Württemberg erhielten die neu erhöhten Förderungen für den Ausbau von ländlichen Wegen.

Die baden-württembergische Regierung hat weitere Fördergelder zur Modernisierung der ländlichen Wege bereitgestellt. Wie das Landwirtschaftsministerium in Stuttgart mitteilte, erhalten im Rahmen des Förderprogramms „Nachhaltige Modernisierung von ländlichen Wegen“ aktuell sieben Kommunen - konkret Balingen, Böhmenkirch, Boxberg und Braunsbach sowie Dettingen/Teck, Rot am See und Schrozberg - Fördermittel in Hohe von insgesamt 666 500 €. Damit würden zusammen rund 12 km Wege modernisiert. Das komme nicht nur der Landwirtschaft zugute, sondern auch Radfahrern, Wanderern und Spaziergängern.

Unterstützung aktuell besonders wichtig

Das ländliche Wegenetz sei ein wichtiger Teil der Infrastruktur der Gemeinden und bedürfe einer fortwährenden, teilweise kostenintensiven Pflege und Modernisierung. Angesichts der Auswirkungen

der Corona-Krise auf die Kommunen sei die Bewilligung der Gelder gerade jetzt wichtig, betonte Ressortchef Peter Hauk. Die Baumaßnahmen könnten damit sofort beginnen und die Aufträge an die örtliche Bauwirtschaft vergeben werden.

Fördermittel erhöht

Die jetzt erfolgten Bewilligungen seien die ersten seit Erhöhung des Zuschusssatzes von 20 % auf 40 %. Im Rahmen des Förderprogramms, das 2018 gestartet ist und voraussichtlich bis 2021 läuft, werden den Ministeriumsangaben zufolge insgesamt 10 Mio. € an Fördermitteln bereitgestellt. Bisher wurden landesweit mehr als 66 km ländliche Wege modernisiert.

Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie hier.

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