Fütterung

Futtermittelanalyse: Was bietet der Markt? Premium

Wer sein Grobfutter auf die wichtigsten Inhaltsstoffe untersuchen lassen will, hat die Qual der Wahl. top agrar-Südplus hat das Angebot bundesweit agierender Labore erfragt.

Die Nachwirkungen des Dürrejahres 2018 machen sich auch bei der Futteranalytik bemerkbar. Da die ersten Silos in diesem Jahr vielerorts früher als sonst geöffnet werden mussten, läuft der Betrieb der Labore seit Wochen auf Hochtouren.

Die Vielfalt der Anbieter von Futtermittelanalysen ist groß und stieg zuletzt durch das Interesse an der amerikanischen Futteranalyse- und Rationsberechnungsmethode CNCPS noch an (siehe top agrar, Nr. 5/2018, Seite R12).

top agrar-Südplus wollte wissen: Welche Labore sind für Grobfutteranalysen interessant? Wer bietet was und wo sind die Unterschiede? An unserer Befragung nahmen die Labore in der Übersicht auf Seite 38 teil. Nicht geantwortet haben Eurofins und Schaumann. Schaumann teilte mit, dass das firmeneigene Labor nur für Serviceanalysen der Kunden diene.

Welche Analysen sind nötig?

Basis für die Bewertung von Grundfutter wie Gras- und Maissilage oder GPS sind die Trockensubstanz, Rohprotein, Rohfett, Rohfaser, NDF/ADF, Zucker, Stärke (bei Maissilage), Energie und Ammonium-Stickstoff. Darüber hinaus spielt die Gärqualität mit pH-Wert und Gärsäuren eine wichtige Rolle. Zumindest beim ersten Grasschnitt ist auch die standardmäßige Analyse von Mineralstoffen sinnvoll. In der Regel kommt dafür die Nahinfrarotspektroskopie als sicheres, schnelles...

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Artikel geschrieben von

Silvia Lehnert

Redakteurin SÜDPLUS

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