Baden-Württemberg

Gemeinsamer Antrag: Trotz Corona keine Probleme

In diesem Jahr fand die Antragstellung für den gemeinsamen Antrag vorwiegend übers Telefon statt. Doch das war für die Landwirtschaftsämter kein Hindernis.

Damit die Zahlung des gemeinsamen Antrags in diesem Jahr noch pünktlich vor Weihnachten bei den Landwirten ankommen, verzichtete Deutschland auf die EU-rechtliche Möglichkeit, die Antragsfrist zu verlängern. Diese wurde zunächst diskutiert, weil keine persönliche Beratung vor Ort stattfinden konnte.

Lob an die Mitarbeiter

Dr. Claus-Ulrich Honold vom Landwirtschaftsamt Alb-Donau-Kreis sieht darin bisher kein Problem. Vor allem dem erstklassigen Einsatz seiner Mitarbeiter sei es zu verdanken, dass es keine Engpässe bei der Antragsstellung gab. In den vergangenen Jahren wurde der Antrag immer vor Ort durchgeführt, in diesem Jahr erfolgte die Antragstellung per Telefon. Sowohl aus dem Homeoffice als auch aus dem Landwirtschaftsamt wurde der Antrag mit den Landwirten durchgesprochen und fertiggestellt.

Die einzige Schwierigkeit sah Honold lediglich darin, dass die Anträge nicht so schnell wie sonst im Anschluss des Präsenztermins abgeschickt werden konnten: Am Telefon dauerte die Registrierung und das Bereitstellen der Unterlagen etwas länger als sonst. Das sollten den Landwirten klar sein, die erst in dieser Woche einen Termin haben.

Kaum Probleme im Landkreis Schwäbisch-Hall

Auch das Landwirtschaftsamt Schwäbisch-Hall ist zufrieden mit der diesjährigen Antragstellung. Nur bei einigen wenigen Landwirten habe die Antragstellung per Telefon aufgrund von mangelnden EDV-Kenntnissen länger gedauert. Bis zum heutigen Montag (11.05.) seien 90 % der Anträge eingegangen, die restlichen werden in dieser Woche folgen, so Amtsleiter Werner Balbach. Auch im Landkreis Schwäbisch-Hall wurden die Anträge telefonisch bearbeitet, um den persönlichen Kontakt zu vermeiden. Eine Verlängerung der Antragsfrist hätte Werner Balbach nicht befürwortet, denn nur so bekommen die Landwirte die Förderungen noch vor Weihnachten.

Die Redaktion empfiehlt

Trotz Coronakrise muss der Gemeinsame Antrag am 15. Mai 2020 abgegeben sein. Für die Eingangsbestätigung des Antrags gelten je nach Bundesland unterschiedliche Regeln.

Die Antragsfrist für den Gemeinsamen Antrag (GA) wird trotz Corona nicht verlängert. Bis zum 15. Mai läuft die Frist.

Wegen der Corona-Pandemie soll es in Deutschland keine vorgezogenen Agrarzahlungen geben. Bund und Länder einigen sich aber auf weniger Kontrollen.


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