Volksbegehren "Rettet die Bienen"

Glück kontra Söder? Premium

Die CSU lädt die bayerische Opposition nicht zum Runden Tisch zur Artenvielfalt ein – und widerspricht sich stattdessen selbst.

Alois Glück (79, CSU) ist in Bayern über Parteigrenzen hinweg eine Instanz – und hat klare Vorstellungen an den neuen Runden Tisch zur Artenvielfalt, den er ab Montag wieder moderieren wird: "Es wird vor allem darum gehen, was die Kommunen, die Landkreise und der Freistaat, aber auch die Kirchen tun können", zitiert die Süddeutsche Zeitung (SZ) den ehemaligen Landtagspräsidenten.

Viele Landwirte hatten die Regierung kritisiert, dass sie von den Ergebnissen des letzten Runden Tisches nur den Teil zum Gesetz machte, der die Landwirtschaft betraf. An Kommunen, Wirtschaft und Kirchen traute sich die Koalition aus CSU und Freien Wählern aus taktischen Gründen offenbar nicht heran. Der Tisch war nach dem Volksbegehren "Rettet die Bienen" erstmals...

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Das war wohl nix – so lässt sich der Erfolg der bayerischen Regierung bei dem Vorhaben, die Kommunen am Artenschutz zu beteiligen, zusammenfassen.


Diskussionen zum Artikel

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von

Die Grünen auch an den Tisch

Die Grünen müssen auch an denn runden Tisch! Schlimmer als Söder können die nicht sein.

von Hermann Kamm

Lieber Herr Glück,

genießen sie ihre Rente, aber Politik ist nichts mehr für sie denn dazu sind sie zu alt. Überlassen sie ihren Platz einen jungen Landwirt!

von Rudolf Rößle

Das

haben sie so nicht erwartet, dass die Landwirtschaft Gegendruck auf die Gesellschaft ausübt. Bei neuen Baugebieten ist der Unmut groß. Wo bleibt der Naturschutz im! neuen Baugebiet. Nicht nur in den Ausgleichsmaßnahmen, die wieder nur die Landwirtschaft betreffen.

von Stephan Palkowitsch

Gesellschaftsvertrag

Da wird vom Gesellschaftsvertrag gesprochen, gemeint ist, das jeder, also alle gesellschaftlichen Gruppen mit ihre Verantwortung wahrnehmen müssen, um den Artenschutz und Biodiversität zu verbessern. Das wird aber nicht ausreichen. Ein echter Gesellschaftvertrag schließt nämlich die Wertschöpfung mit ein. Und hier ist die Balance komplett aus den Ruder gelaufen. Ich plädiere für einen echten Vertrag, der eine Balance herstellt zwischen Ökologie, Ökonomie und Sozialem. Alles was kommen wird, wird es nicht zum Nulltarif geben.

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