Artenvielfalt

Hamster, Hanf, Hecken: Blühschlepper tourt durch Bayern

Bayerns Bauern nehmen den Artenschutz ernst – auf vielfältige Weise. In mehr als 50 Stationen zeigen Praktiker, wie sie die Landwirtschaft vor Ort aufblühen lassen.

Mit der sommerlichen Schleppertour stellt der Bayerische Bauernverband über 70 Projekte vor. In Niederbayern luden Landwirte auf ihre Blühflächen ein, in Unterfranken erhalten Feldhamster Rückzugsorte in abgeernteten Getreidefeldern. Wie Hanfanbau Imker, Landwirte und Insekten freut, zeigen Bauern im Landkreis Fürth. „Wir haben vielerorts für Aha-Effekte gesorgt, denn oft wissen die Leute nicht, was die Land- und Forstwirtschaft schon alles für die Umwelt und den Artenschutz leistet“, zieht der schwäbische Bezirkspräsident Alfred Enderle Bilanz. Der blühende Schlepper fiel auf und machte, laut bayerischem Bauernverband, die Aktion "Bayern blüht auf" [Link auf https://www.bayerischerbauernverband.de/themen/landwirtschaft-umwelt/bbv-schleppertour-bayern-blueht-auf-im-ziel-9736]zu einer erfolgreichen Rundtour durch das Land.

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vor von Claus Mayer

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Artikel geschrieben von

Sophia Philipp

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von Rudolf Rößle

Wer

verpflichtet im Gegenzug die Industrie ihre Vergehen an der Natur offenzulegen. Im Zuge der Akkuhysterie für Speicher und Automobilität werden große Flächen Natur zerstört, um an die seltenen Erden heranzukommen. Das gleiche gilt auch für die Aluminiumgewinnung um die Fahrzeuge leicht zu machen. So lange auf Wirtschaftswachstum gesetzt wird, können wir fordern was wir wollen. Die Erde wird ausgebeutet und dort wo der Landwirt noch tätig ist, gibt es auch noch Natur. Es wäre sinnvoll wenn wir auch einen großen Verein mit Spendengeldern organisieren, um unsere Beiträge kostenneutral finanzieren zu können. So könnte sich der Bürger überlegen für welches Projekt er spenden möchte.

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